27.
12.

.. bald gehts wieder von vorne los ..

geschrieben am Dienstag, 27. Dezember 2011 um 01:32 in Allgemein

Hmm .. ich sollte wohl öfter schreiben .. um erstmal die letzten beiden Themen abzuschließen: Die Antibiotika für den Zahn haben gereicht, und die Blockzeit für Maya war definitiv die richtige Entscheidung.

Joah .. und ich kämpf hier gerade gegen die Nach-Feiertags-Depression *seufz* .. vielleicht isses auch nur der Entzug .. ich hab heute nur 5 Zigaretten geraucht, den Rest hab ich über ne elektronische Zigarette gemacht (zwar auch mit Nikotin, aber immerhin ohne den anderen Müll). Und ja, ist wesentlich leichter, als gar nicht zu rauchen. Aber mit Sicherheit kein richtiger Ersatz :( .. Zusätzlich habe ich in den letzten beiden Tagen ein Kilo zugenommen. Jetzt sinds wieder 112. Gefühlt sinds sogar 2 Kilo, eigentlich wollte ich ja jetzt auf 110 sein. Und wenn ich dann sehe, daß ich dadurch in 7 Wochen nur 4 Kilo abgenommen habe, könnte ich kotzen. Und im Spiegel werden die 2 Kilo dann auch direkt zu 20 Kilo, ich fühl mich heute mal wieder unausstehlich fett. Und es ärgert mich, daß mich das so runterzieht :(

Ansonsten .. Weihnachten war soweit OK, kein Drama unterm Tannebaum oder sowas. Jetzt noch Silvester überleben, und dann is schon wieder Januar. Mit mindestens 4 Arztterminen, ner Menge Arbeit, Steuerkram und so. Dann geht der Mist wieder von vorne los. Nochmal ein Jahr. Danach vermutlich noch eins. Und dann nochmal. Meh.

.. so, ich geh jetzt noch ne “richtige” Rauchen (nur noch im Hausflur, nicht mehr in der Wohnung), vielleicht gehts mir dann besser ..

24.
11.

Ach fuck

geschrieben am Donnerstag, 24. November 2011 um 08:46 in Allgemein

Zahnschmerzen. Jepp, dasselbe wie immer. Das halbe Jahr ist ja auch schon rum :(
Panik hält sich noch in Grenzen - ich habe hier noch fast eine halbe Packung Antiobiotika vom letzten Mal übrig (keine Sorge, der Arzt hatte da gesagt, ich soll nur eine halbe nehmen). Das muss reichen. MUSS.
… so, auf zum Kindergarten. Neuer Tag, neues Glück. Vielleicht fällt mir ja heute endlich das Klavier auf den Kopf.

Nachtrag 25.11.
Die Schmerzen machen mich WAHNSINNIG. Mein guter Vorsatz, “nur” alle 6 Stunden 800mg Ibuprofen zu nehmen, hatte sich vorhin nach 4 Stunden in Luft aufgelöst, weil nach 3 Stunden die Wirkung vorbei war. Und jetzt brauchen die ja auch noch ne Stunde, bis die wieder anschlagen. Ich glaub nicht, daß ich beim nächsten Mal nochmal solange durchhalte. Hm. Vielleicht noch Novalgin dazwischen? .. ich weiß es nicht .. mir gehts beschissen .. von den Medikamenten ist mir kotzübel, ich hab Herzrasen, die Mengen sind eigentlich jetzt schon indiskutabel. Aber wenn man erstmal soweit ist, daß man fast ALLES tun würde, um die Scheiß Schmerzen loszuwerden .. *seufz* .. Oh Mann, hoffentlich reichen wenigstens die Antibiotika .. *heul* .. 2 Stück hab ich noch für morgen .. letztes Mal hatte ich nur eine mehr, da hat es gereicht .. aber diesmal .. ach verdammt, jetzt kommt doch noch die Panik dazu .. ich will nicht mehr ..

4.
11.

Gemischte Gefühle

geschrieben am Freitag, 4. November 2011 um 18:22 in Familie

Hm. Ab 1.12. geht Maya in Blockzeit zum Kindergarten. (D.h. von ca. 7:30-14 Uhr statt über Mittag zu Hause und nachmittags wieder hin ..). Ich hatte vorgestern im KiGa angefragt, ob das überhaupt möglich wäre, und es wurde verneint. Ein Wechsel wäre erst wieder zum Sommer möglich, oder wenn zwischendurch durch Zufall ein Platz frei wird, das sei aber unwahrscheinlich. Heute habe ich dann ganz überraschend den Änderungsvertrag bekommen… die haben da intern irgendwas hingebogen, um mir den Wechsel so schnell doch noch zu ermöglichen ..

.. und ich bin jetzt hin- und her gerissen. Eigentlich müsste ich mich freuen, weil es nun viel entspannter wird. Ich muss nur noch 2x am Tag laufen, nicht mehr 4x. Das war der Hauptgrund für die Überlegung, weil meine Füße mittlerweile so kaputt sind, daß ich nicht mehr schmerzfrei auftreten kann. Also eine riesen Erleichterung. Zusätzlich fällt der Mittagsstress weg - Maya schafft in der dreiviertel Stunde zu Hause gerade mal ein halbes Brötchen, dann müssen wir schon wieder los. Und ich habe jetzt vormittags 2 Stunden mehr Zeit, entweder zum Arbeiten oder zum Schlafen, je nachdem, was gerade ansteht / wichtiger ist. Auch Arzttermine und Kundengespräche am Vormittag werden jetzt einfacher, weil ich nicht schon wieder um 11 im Bus sitzen muss, um rechtzeitig am Kindergarten zu sein. Also eigentlich Alles supi ..
.. eigentlich. Objektiv betrachtet sprechen nur 2 Sachen gegen die neue Blockzeit. Zum einen geht Maya einfach gerne 2x am Tag in den Kindergarten, da werde ich wohl etwas Stress bekommen, wenn sie das nicht mehr darf. Außerdem darf sie nicht mehr an Nachmittagsveranstaltungen teilnehmen - das sind aber nur 3 oder 4 kleinere Sachen im Monat. Bei größeren Sachen (Nikolaus, Weihnachtsfeier, etc.) darf sie trotzdem weiterhin mitmachen.
.. aber subjektiv .. fühle ich mich gerade einfach wie ein Versager. Weil es mir schwer fällt, 4x am Tag die 500 Meter zu laufen. Dabei kann ich da noch nichtmal was für .. ist ja nicht wegen meinem Gewicht oder meinem Zucker, meine Füße sind von einer Hautkrankheit befallen (Dishydrose), die kann ich nun auch nicht gesund zaubern. Aber trotzdem .. *seufz* .. es fühlt sich halt so an, als ob ich mir “unerlaubt das Leben erleichtere” (ungefähr das Gefühl vermittelt mir auch mein Mann, warum auch immer.. er sagt zwar, es ist ihm egal, aber es ging so in die Richtung “warte doch erstmal ab, vielleicht werden die Füße ja wieder besser” .. ) .. dabei spricht objektiv so viel dafür (auch dann, wenn die Füße heile wären) .. und Maya hat ja auch keine Nachteile, die Stundenzahl bleibt ja dieselbe. Im Gegenteil, in den letzten Wochen konnte ich nachmittags ja ein paar Mal nachmittags gar nicht laufen, da fehlten ihr ja dann 2 Stunden. Aber irgendwie scheint es was “Schlimmes” zu sein, den einfacheren Weg zu gehen. Als ob ich mich schlecht fühlen müsste, weil ich dann morgens ggfs. 2 Stunden mehr Zeit zum schlafen habe. Aber man schläft ja nicht morgens, man hat gefälligst abends um 10 ins Bett zu gehen. Und Bewegung muss Spaß machen, Schmerzen hin oder her, und davon nimmt man ja auch ab und so, chakka! Oder auch nicht. Najut, ich bin auf 116 Kilo runter, aber das meiste - wenn nicht Alles - ist Wasser (da hat sich wohl der Haushalt nach der Zuckereinstellung wieder stabilisiert).

Meh. Nu hock ich hier und verteidige meine Entscheidung vor mir selbst, indem ich mantramäßig alles Positive daran immer wieder aufzähle und in meinen Kopp hämmer. Und es hilft nicht. Irgendwas ist da in meinem Hirn falsch zusammengeschraubt, so daß “gut für mich” generell als “schlecht” ankommt. .. gna .. ejal, die Entscheidung ist ja jetzt gefallen, ich habe unterschrieben .. ich red gleich erstmal noch mit meinem Mann .. vielleicht interpretier ich auch nur wieder zuviel rein. Ich glaub, es würde mir schon sehr helfen, wenn ich wüsste, daß er “auf meiner Seite” ist ..

EDIT: .. so, kurz mit meinem Mann gesprochen. Es ist ihm tatsächlich einfach nur egal, weil er ja gar nicht zu Hause ist. Hab dann genauer nachgehakt (einfach nur “egal” reicht mir ja nicht), und er kann meine Entscheidung verstehen. Danach haben wir dann ganz normal über was anderes gesprochen, also ist da wohl wirklich Alles in Ordnung. Puh. Doch. Hilft.

14.
10.

Aber ich wusste es doch …

geschrieben am Freitag, 14. Oktober 2011 um 15:11 in Allgemein

*seufz* .. ich hatte ja vorgestern diese .. öhmm .. Fluoangiographie beim Augenarzt (wir hatten übrigens alle ein Schild mit der Abkürzung “FAG” auf der Brust kleben .. fand ich irgendwie witzig .. aber außer mir hats mal wieder keiner kapiert) .. das lief auch soweit ganz gut. Der übliche Stress beim Zugang legen, leichte Panik, die aber durch die extrem netten Mitarbeiter ganz gut aufgefangen wurde, aber ging Alles. Da guckt man ja eigentlich auch nur geradeaus und die machen Fotos vom Auge. Von daher …
Heute wollten die dann anrufen und mir die Ergebnisse mitteilen. Joah. Der Anruf kam gerade. Und es wurden mir natürlich keine Ergebnisse genannt, sondern ein Termin zur Besprechung.
Ich sags mal so - die laden mich nicht zu ner Besprechung ein, um mir zu sagen “So, Frau R., ist doch Alles nicht so schlimm, da müssen wir nix machen.” Das hättense auch am Telefon sagen können.
Also: Lasern. Und ich hock wieder hier mit aufgefrischter Panik. Dabei wusste ich es doch. Die Ärztin hatte mir gesagt, daß ich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht drumrum komme. Eigentlich also kein Grund, da direkt wieder durchzudrehen … Aber irgendwo war da wohl doch dieser Rest Hoffnung (hatte ich schonmal erwähnt, daß Hoffnung an sich nicht so dolle ist wie viele sagen?) .. naja, und vermutlich einfach die simple Tatsache, daß ich jetzt wieder drüber nachdenke .. ach, FML. Ich hab im Moment sowas von keine Lust mehr. Bronchitis geht auch nicht weg, Kind fängt auch gerade wieder an, Mann liegt bereits röchelnd auf dem Sofa. Ejal, ich muss jetzt nen Einkaufszettel schreiben ..

4.
10.

Mal eben auskotzen …

geschrieben am Dienstag, 4. Oktober 2011 um 18:47 in Allgemein

Ich komme gerade von meinem Hausarzt und bin fix und fertig. Das war für mich eh ein Angsttermin, eigentlich sollte ich froh sein, daß ich es überhaupt geschafft habe. Aber dafür lief es zu schlecht. Psychisch “zusammengebrochen” bin ich aber mal wieder erst hinterher. Vielleicht sollte das mal währenddessen passieren, damit son Halbgott in Weiss mal merkt, was er da anrichtet. Aber da er sich ja nur 3 Minuten Zeit genommen hat, war das wohl einfach zu kurz.
Dabei kann ich nicht mal genau sagen, was das Problem war. Vermutlich, weil es einfach anders lief als erwartet/erhofft, und weil ich wohl doch nicht um einen Diabetologen herumkomme. Zumindest klang es danach.
Der Plan war ja, daß ich ganz in Ruhe mit ihm rede. Ihm erkläre, daß ich jetzt eine Therapie angefangen habe, daß mir das mit dem Zucker psychisch schwer fällt, daß ich seine Hilfe brauche - und die entsprechende Menge Teststreifen, weil ich es nicht schaffe, zu einem Diabetologen zu gehen. Erwartet hatte ich nun zumindest ein wenig Verständnis. Und dann sozusagen entweder eine Zusage oder eine budgetbegründete Absage. Bekommen habe ich nichts davon. Stattdessen wirkte er ziemlich ärgerlich, daß ich nicht zu nem Diabetologen will. Dann musste ich mir als erstes anhören, daß 3 Blutzuckermessungen am Tag ja wohl völlig ausreichen (wenn ich sage, ich brauche mindestens 4, besser 5, dann könnt ihr mir das ruhig glauben .. ich kann es bei Bedarf auch gerne begründen). Danach dann einen Vortrag zum Spritz-Ess-Abstand (den man übrigens mit 2 Messungen pro Mahlzeit bestimmt, soviel also hier schon zu den 3 Messungen am Tag). Und das übliche “warum spritzen Sie abends soviel” (Darum. War schon immer so.) Dann isser aufgesprungen, hat mir ein neues Messgerät in die Hand gedrückt (”Da sind die Teststreifen billiger”) und weg war er.
Und nun stehe ich da. Ja, hätte schlimmer laufen können. Aber irgendwie .. war das so sinnlos. Ich befürchte, daß ich da jetzt alle 2 Wochen um Teststreifen betteln muss. Daß das Thema nicht vom Tisch ist, bis ich von mir aus sage, daß ich zum Diabetologen gehe. Und das will ich nicht. Ich bin ja schon mit meinen aktuellen Arztterminen völlig überfordert, wenn da jetzt noch was dazu kommt ..

Ach verdammt .. eigentlich war das Alles ganz anders geplant. Ich wollte mich jetzt noch gar nicht um meinen Diabetes kümmern, weil ich weiß, daß das für mich eins der schwersten Themen ist .. ich wollte erst ne Weile die Therapie machen, schauen, daß es mir generell besser geht, und dann irgendwann damit anfangen. Und durch den Augenarzt wurde ich da jetzt quasi plötzlich reingeworfen und komme damit überhaupt nicht klar. Ich will das Alles nicht, und bin schon wieder sooo kurz davor, den ganzen Scheiß einfach wieder hinzuwerfen und sein zu lassen. Ich mein, damit überlebt man ja auch ne Weile, habs ja jahrelang gemacht. Und wenn ich dann blind werde, mir die Füße abfaulen oder ich zur Dialyse muss .. dann hab ich immer noch andere Optionen. Davon ab kann mir das Alles auch passieren, wenn ich mich vorbildlich um meinen Zucker kümmer. Meine Augen sind ja seit der Zuckereinstellung auch wesentlich schlechter statt besser geworden. Yeah. Instant-”Belohnung”. Und hatte ich erwähnt, daß mich meine Diät mit dem ständigen Hunger total nervt und - ebenfalls durch die Zuckereinstellung - überhaupt nichts bringt? … Da weiß man am Ende nicht, warum man das überhaupt macht, und dann liegt es nunmal nahe, daß man es lässt und wesentlich stressfreier durchs Leben geht, statt immer und überall die Messgeräte mitzuschleppen, sich die Hand kaputt zu stechen und sein Leben nach Uhrzeiten und Mahlzeiten auszurichten. Es ist einfach so … sinnlos.

Nein, noch gebe ich nicht auf. Im Moment habe ich sowas wie einen “Zwischenplan”. Wenn ich den Hausarzt dazu kriege, mir wenigstens die 3 Messungen am Tag zu verschreiben, kann ich die 4te selbst bezahlen. Das sind dann so ca. 15 Euro im Monat. Plus die Busfahrerei. Aber ich habs ja *seufz*. Und irgendwann bin ich dann vielleicht bereit, zum Diabetologen zu gehen. Am anderen Ende der Stadt, wo ich dann wieder gucken kann, wie ich dahin komme und wer in der Zeit mein Kind betreut .. ach, ist doch Alles Käse. Ich geh jetzt kochen.

6.
9.

Et läuft ..

geschrieben am Dienstag, 6. September 2011 um 15:41 in Allgemein

.. soo .. 5 Minuten Zeit, bevor ich zum Kindergarten muss.

So langsam, gaaaanz langsam beginne ich mich an die tägliche Routine zu gewöhnen. Die grobe Zuckereinstellung ist nahezu abgeschlossen, Werte sind .. ich sag mal “OK” (Mittags passt es noch nicht), Feintuning folgt. Jetzt muss ich nur noch lernen, nicht bei jedem schlechten Wert innerlich Amok zu laufen ..

Diät .. läuft ebenfalls so halbwegs. Ich will mich da nicht zu sehr zu etwas zwingen, meine grundsätzliche Gefühlslage ist ja eh doch eher schlecht, daher gehe ich es langsam an. Morgens gibts n Brötchen mit Wurst, Mittags nochmal eins oder eine vergleichbare Menge Mittagessen, aber nur, wenn ich wirklich richtig Hunger oder Nachmittags was vor habe, und abends esse ich .. weniger. Geplant war die Hälfte, aber das war zu frustrierend. Ich würd sagen, es sind jetzt etwa drei Viertel. Aber immerhin habe ich die Fleisch-/Soßenmenge halbiert. Dazu dann absolut nix zwischendurch (schon alleine wegen dem Zucker nicht), Nachts nichts, plus die zusätzliche Bewegung. Mal schauen, was mir das auf Dauer bringt. Die Waage zeigte gestern das Startgewicht von 122 Kilo. Ich weiß, daß ich vor einer Weile mal 130 hatte. Wie, wann und wo die 8 Kilo nun abgeblieben sind, keine Ahnung, aber es war bestimmt nicht in der letzten Woche. Ejal. Ziele habe ich mir da nicht gesetzt, die sind bei mir meistens eh unrealistisch und das bringt dann ja auch nix.

Joah. Und mit dem Ärzteproblem beschäftige ich mich zur Zeit einfach nicht. Ich weiß, daß das Gespräch mit dem Hausarzt auf mich zukommt, vermutlich auch der Diabetologe, dazu der Augenarzt .. aber ich hab gerade genug Schwierigkeiten, mit dem neuen Lebensstil klarzukommen (fühlt sich noch an wie ein Fulltime-Job), da verschieb ich das jetzt erstmal. Mindestens 4 Wochen reichen die Teststreifen noch, der Augenarzt-Termin ist im Oktober, von daher .. *hust* .. nein, klappt natürlich nicht richtig. Aber so tagsüber, wenn ich eh nur am Rumrennen bin, isses halbwegs erträglich.

3.
9.

Neues von Simon’s Cat

geschrieben am Samstag, 3. September 2011 um 01:38 in Schlaflos

29.
8.

Augenarzt

geschrieben am Montag, 29. August 2011 um 18:27 in Allgemein, Familie

Sooo .. wir kommen gerade vom Augenarzt. Maya ist tatsächlich weitsichtig mit starker Hornhautverkrümmung und braucht eine Brille. Diese Pupillenerweiterungstropfen waren übrigens fürchterlich, sie musste 3x getropft werden. Das erste Mal war das auch kein großes Problem, beim 2ten und dritten Mal musste ich sie dann schreiend festhalten. Also sie hat geschrieen. Ich hätte aber gerne mitgemacht :( .. genau davor hatte ich ja Angst. Aaaaber: Ich kann das erste Mal sagen, daß die Angst vorher schlimmer war als das eigentliche Ereignis. Ja, es war furchtbar, aber nicht der befürchtete “Weltuntergang”. Mal sehen, ob es das beim nächsten Mal leichter macht - sie muss das jetzt 1x im Jahr über sich ergehen lassen :( .. Aber sie wird ja auch älter … Oh, auch gut zu wissen: Es hätte nichts geändert, wenn ich die Untersuchung ein Jahr früher hätte machen lassen.

Bei mir allerdings … *seufz* .. ich hab ja mitgemacht, um als gutes Beispiel voranzugehen. Joah. Und nun weiß ich, daß ich Blutungen in der Netzhaut habe. Ist eine diabetische Spätfolge. So wie es klang ist das nach 20 Jahren Diabetes nichts Ungewöhnliches. Ich wäre zwar ziemlich naiv, wenn ich glauben würde, daß meine schlechte Zuckereinstellung nichts damit zu tun hat, aber der Gedanke beruhigt zumindest ein bisschen. Es ist auch noch nicht dramatisch. Ich soll mich auch noch nicht aufregen (jepp, genau, käme mir ja NIE in den Sinn). Im Oktober wird jetzt erstmal ne Kontrastmitteluntersuchung gemacht, und danach wird dann wahrscheinlich gelasert. Und da fangen dann auch schon die Probleme an…

.. zunächst hab ich natürlich Angst vorm Lasern. Datt soll nämlich weh tun. Ungefähr so, als ob einem heißes Fett auf den Arm spritzt. Joah, klingt nicht weiter schlimm - aber IM AUGE? .. *schüttel* .. ja, soll “auszuhalten” sein. Mhm. Ich mag so schwammige Begriffe. Ich dürfte aber vorher Ibuprofen nehmen, und es tut ja auch nicht bei jedem weh, und da, wo bei mir die Blutungen liegen, ist das auch nicht sooo emfindlich. .. OK .. ich glaub, ich sprech dann mal mit meinem Psychologen über Bedarfs-Beruhigungsmittel o.O

Die andere Sache, die mir zur Zeit mehr Sorgen macht: Der Rattenschwanz, der dran hängt. Wenn ich den Bogen mit den Befunden bei meinem Hausarzt abgebe, ist erstmal die Kacke am dampfen. Da kommen dann zig Untersuchungen auf mich zu, die entsprechende Standpauke, das Einmischen in mein Leben, die Tatsache, daß er mir nicht genug Teststreifen verschreiben darf und mich zum Diabetologen schickt, dort dann noch mehr Untersuchungen und regelmäßige Standpauken .. und dazu dann der selbstgemachte psychologische Stress, wenn ich mich selbst mit meiner Zuckereinstellung befassen muss. Ja, wird jetzt nicht jeder verstehen, aber für mich ist das ein RIESEN Problem. Glaubts mir einfach.

Entsprechend fertig bin ich im Moment auch :( .. um mich überhaupt irgendwie runterzukriegen, habe ich erstmal folgenden Plan: Ich stell über die nächsten Wochen meinen Zucker erstmal selbst wieder ein. Drumrum komme ich nicht. Ich hab noch ungefähr 100 Teststreifen, damit müsste ich das irgendwie hinkriegen. Am Anfang vielleicht auch erstmal ohne das frustrierende “schlechte Werte aufschreiben”, sondern erstmal nur: Wieder vor jedem Essen messen und vernünftig korrigieren. Aufschreiben dann, wenn es besser wird. Danach gehe ich dann zum Hausarzt. Mit der Hoffnung, daß er mir vielleicht doch mehr Teststreifen aufschreiben kann, wenn ich kooperiere. Ich mein, die Krankenkasse hat gesagt, sie bezahlt so viele Teststreifen, wie ich brauche. Der Sache muss ich dann nochmal auf den Grund gehen .. joah .. und dann mal weitersehen .. alles Schritt für Schritt, keine Panik .. und ja, ich drehe trotzdem grad innerlich durch, aber hey, muss ja nicht jeder wissen >.<

... mein Mann macht es mir heute auch nicht einfacher. Als ich schon quasi fast heulend nach Hause kam, hat er erstmal seelenruhig weiter seine Pakete eingepackt und Wäsche gewaschen. Jut, ist ja OK, hab ich halt gewartet, bis er "aufnahmebereit" war, sollte man ja eh machen. Und dann hab ich ihm das Alles erzählt. Und dabei natürlich geheult... tja .. keine Reaktion. Einziger Kommentar hinterher: "Ich versteh nicht, daß Maya eine Brille braucht. Wir hatten als Kinder doch auch keine." Den Rest musste ich dann in das Schweigen hineininterpretieren. Er schien sauer zu sein, daß ich mir mehr Sorgen um mich selbst mache als um Maya. Ähmm .. OK. Ich bin halt selbst Brillenträger, und mich stört es nicht. Und Maya freut sich sogar zur Zeit darauf, eine eigene Brille zu bekommen (najo, kann sich noch ändern, aber jut). Für mich heißt das gefühlsmäßig: "Alles im grünen Bereich". Und ja, da macht mir meine eigene, blutende Netzhaut denn doch ein paar mehr Sorgen. Sorry, ist halt so. Auch wenn mich das zur schlechten Mutter macht. Es ändert für mich nichts, wenn Maya eine Brille bekommt. Sie ist für mich weiterhin ein hübsches Kind. Für meinen Mann scheint das ein Problem zu sein. Klang so, als ob er es nicht glaubt, und am liebsten eine zweite Meinung einholen würde, um seinem Kind eine "blöde Brille" zu ersparen. Und es fällt mir schwer, das nachzuvollziehen. So wie es ihm mal wieder schwer fällt, meine psychischen Probleme zu verstehen. Dabei müsste er sie nichtmal verstehen, sondern nur akzeptieren. Und son bisschen trösten hätte mir gut getan. Aber das kann er halt nicht. Mal schauen, hab ja morgen den nächsten Termin bei meinem Psychologen, vielleicht ist der da etwas "sensibler" ..

*seufz* .. ich muss dann jetzt Kochen .. und dann mal schauen, wie ich den Rest des Abends rumkriege ..

Edit:
Aaaahhhhrghh… es ist halb 3 morgens, in 4einhalb Stunden muss ich aufstehen. Und ich kann nicht schlafen. Geht einfach nicht. Immer, wenn ich die Augen zumache, kriege ich Herzrasen und fang an zu heulen. Im Moment ist es wohl tatsächlich akute Panik vor der Laserbehandlung. Also zumindest erstmal vordergründig. Aber da bin ich gerade dran - googlen hat zB ergeben, daß man bei der Behandlung sitzt und nicht liegt, was für mich schon nen Unterschied ausmacht. Soll auch nur wenige Minuten dauern. Außerdem steht dort was von “kaum Schmerzen”, und daß dafür die Adern verantwortlich sind, und die Netzhaut selbst schmerzunempfindlich ist. Klingt doch schon viel netter als “heißes Fett im Auge”. Beruhigungsmittel sind bei der Behandlung wohl auch relativ “normal”, also auch kein Grund zur Sorge… und außerdem hat die Ärztin ja auch gesagt, es ist nicht 100% sicher, daß das gemacht werden muss, es sei nur erfahrungsgemäß sehr wahrscheinlich .. und so … ach, fuck .. mit Logik und Information komm ich gegen die Panik trotzdem nicht an .. ich krieg nichtmal meine Hände ruhig .. grrmph .. Essen würde vermutlich helfen, hab auch Hunger wie ein Elch. Geht aber nicht. Zum einen, weil ich natürlich panikartig bereits damit angefangen habe, meinen Zucker einzustellen (mal gucken, wie lange das diesmal anhält..), und das will ich in der ersten Nacht nicht gleich wieder kaputt machen, zum anderen muss ich meine Diät verschärfen. Frei nach dem Motto: wenns mir schon scheiße geht, dann richtig. Und wenn ich meinen Zucker tatsächlich eingestellt kriege, bedeutet das ja auch gleichzeitig eine deutliche Gewichtszunahme, und ich hab die Hoffnung, das zumindest ansatzweise kompensieren zu können. Schwache Hoffnung. Mehrere Kilo Wasser in wenigen Tagen kompensiert man nicht mit ner Diät. Egal.
Hm. Nu hock ich hier. Ahso, ich hatte übrigens dann noch ein 2stündiges Gespräch mit meinem Mann. Kann ich jetzt schlecht zusammenfassen. Ging so in die Richtung Hilflosigkeit, und daß er selbst den Gedanken nicht ertragen kann, daß ich mit meinem Körper so schlecht umgehe und damit aktiv meine Lebenserwartung senke. Da will er nicht drüber nachdenken, und tut es dann wohl auch einfach nicht und blendet es aus. Oder so. Keine Ahnung. Jedenfalls ist die Harmonie erstmal wieder hergestellt, das muss in meinem aktuellen Zustand reichen.
Seine Abneigung gegen Mayas Brille ist übrigens nicht nur optisch begründet - er macht sich auch Sorgen, daß sie schaden könnte. Er weiß ja mittlerweile, daß Kleinkindaugen auch größere Sehschwächen ausgleichen können, und hat jetzt Bedenken, daß die Brille die Augen an der Entwicklung hindert (grob gesagt). Hab versucht, ihm die Gründe klarzumachen. Hatter auch verstanden, aber er traut da den Ärzten nicht. Mal sehen, vielleicht kann ihm der Optiker da am Wochenende weiterhelfen. Aber da kommt dann vermutlich das Argument “Der will auch nur Brillen verkaufen…” .. :roll: .. ach, wird schon.
Ich glaub, ich versuch gleich mal, auf dem Sofa zu schlafen. Vielleicht gehts da besser. Also sobald mein Puls runter ist .. hmmm .. dafür hab ich noch Betablocker als Bedarfsmedikation. Nehme ich extrem selten. Aber heute ist wohl der Bedarf da …

17.
8.

Mal wieder son Tag ..

geschrieben am Mittwoch, 17. August 2011 um 15:31 in Allgemein

Gnaa .. watt ne Hektik heute …

1. Es ist Mayas erster, richtiger Kindergartentag. Also um 7 aufstehen, nach 2nhalb Stunden Schlaf. Hab dann am Vormittag nochmal 2 Stunden nachgeholt, aber da muss ich mir noch was einfallen lassen. Und die Rennerei ist auch noch so ungewohnt .. jepp, ist ganz nah, sind nur 500 Meter. Die aber dann 8x am Tag. Sind nach Adam Riese 4km. Und auch wenn Ihr mich jetzt alle auslacht - für mich ist das viel. Hüfte und Füße sind gar nicht begeistert. Rukidiku, Blut ist im Schuh. Ejal, muss ich durch, wird auf Dauer sicher besser.

2. Post vom LWL. Die Antwort auf mein Schreiben vom Mai 2010 (!!). Die haben jetzt verstanden, daß meine Schwester ein halbes Haus geerbt hat (ach nee ..). Und nun wollen se nen Gutachter vorbei schicken .. :roll: .. najut, soll mir Recht sein .. für mich nur wieder doof: Zusätzlich möchten sie die Belege für die Kosten der Beerdigung und die Valutation der Grundschuld. Zum einen hatte ich eigentlich endlich mit dem ganzen Kram um Mutters Tod abgeschlossen, da nervt das einfach. Außerdem kann ich nachher wieder den ganzen Schrank durchwühlen - ich hätte nicht gedacht, daß ich die Beerdigungs-Unterlagen nochmal brauche >.< .. und was die da über die Grundschuld wissen wollen .. keine Ahnung. Klar hab ich "Valutation" gegooglet, bin aber gerade auch nicht schlauer. Alle anderen Behörden wollten immer wissen, wieviel von der Grundschuld zum Todeszeitpunkt noch "übrig" war. Vielleicht isses nur das? Da müsste ich mal gucken, ob mir die Bank das irgendwie schriftlich geben kann, Kontoauszüge für das Kreditkonto krieg ich ja so nicht. .. alles nervig.

Und 3. Vor 2 Tagen Servercrash beim Webhoster meines größten Stammkunden. Mit der größten Webseite, natürlich. Heute geht es schon langsam wieder mit der Panik, die letzten beiden Tage war ich ja schon wieder nah am Herzkasper. Ich reg mich einfach viel zu schnell auf.
Mittlerweile ist der Frontendbereich (also das, was der Besucher am Monitor sieht) wieder funktionstüchtig, aber der Backendbereich (also das, wo man die Seiteninhalte ändern kann) tuts noch nicht. Ist so natürlich nicht zu gebrauchen. Aber ich bin dran. Zum Glück konnte mich gerade ein Typo3-Spezialist am Telefon noch etwas weiter beruhigen (wer da mal was Größeres vor hat und ein Typo3-CMS braucht: .: made in nature - TYPO3 Agentur :.). Aber im Hinterkopf rattert es natürlich weiter …

4. Geldsorgen. Immer wieder diese blöden Geldsorgen. Ich hab noch 2 Euro aufm Konto. Und davon muss ich diesen Monat noch 2x einkaufen, was erfahrungsgemäß jeweils ungefähr 120 Euro kosten wird. Und 40 Euro brauche ich am Montag auch noch, für ne 4er-Karte nach Münster. Irgendwie .. passt das Alles nicht. Sonst kommts ja so uuuungefähr hin, aber wir brauchten noch Zeugs für den Kindergartenstart, es kamen noch 2 Verwandtengeburtstage dazu, noch ne unerwartete Abbuchung, an die ich nicht mehr gedacht habe, blabla, summiert sich halt. Und nächsten Monat will das Finanzamt nochmal 400 Euro Steuervorauszahlung von uns. Meh. Mal schauen, wo wir das noch rauskratzen können.

Oha, schon halb 4. Langsam fertig machen um Maya abzuholen. So langsam glaub ich ja, daß Blockstunden besser gewesen wären (dann wäre sie von 7:30-14 Uhr im Kindergarten, und nicht von 7:30 - 12:30 und dann wieder von 14-16 Uhr.) Diese “Stückelung” ab mittags ist irgendwie .. ungünstig. Seis drum. Ich gewöhn mich schon dran.

20.
7.

Once more with feeling …

geschrieben am Mittwoch, 20. Juli 2011 um 00:48 in Musik, Television

.. jepp, heute Nacht wirds mal wieder Zeit für das Buffy-Musical .. hab ich ja schon seit ein paar Wochen nicht mehr geguckt ;)

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