Archiv für Mai 2008

26.
5.

Stromausfall

geschrieben am Montag, 26. Mai 2008 um 03:18 in Schlaflos

Ts. Da sitzt man, an nichts Böses denkend, nachts um halb 2 vorm Computer - und plötzlich wird die Welt schwarz. Plöpp. Stromausfall.

Die ersten Sekunden müssen für einen Beobachter bestimmt lustig aussehen, wenn man nur so dahockt und guckt wie ein Huhn wenns donnert. Und eigentlich müsste das riesiege Fragezeichen überm Kopf hell genug leuchten, um die Wohnung zu erhellen. Tut es aber nicht.
Bei uns ist das noch ein bisschen… extremer. Hier wird es nicht nur einfach dunkel, es wird auch schlagartig völlig still. Unsere beiden Aquarien sind nämlich ansonsten ganz schön laut.
Die Aquarien sind auch der Grund, warum meine erste Amtshandlung in solchen Momenten daraus besteht, daß ich meinen Mann wecke. Den Sicherungskasten im Hausflur finde ich ja auch alleine, der hat ja auch ne schicke Notbeleuchtung, mit deren Hilfe man Flugzeuge landen lassen könnte ;) Aber bevor mit den teuren Fischen und Korallen was passiert, trippel ich lieber ins Schlafzimmer - bewaffnet mit einem Feuerzeug, das mir langsam, aber sicher die Daumenkuppe wegkokelt.
Brav wie mein Männchen nunmal ist, ist er auch direkt aus dem Bett gehüpft.

Na dann, Notfallplan. Punkt 1: Kerzen finden. Zum Glück hab ich mal welche verkauft, und konnte dadurch innerhalb von Minuten einen schöne, lange, schwarze Kerze finden, die sofort nach dem Anzünden den ganzen Raum in penetranten Opium-Geruch hüllte. Aber mit ihrer Hilfe waren dann auch die Teelichter schnell gefunden.

Mein Mann ist dann erstmal zum Sicherungskasten gestiefelt. Und kam mit der Erkenntnis zurück, daß dort nichts zu machen war. Oha. Es liegt nicht an uns. Genereller Stromausfall. Sofort kam mir wieder dieser Atom-Film (The Day After? oder so ähnlich?) in den Kopf, wo kurz vorm Einschlag überall der Strom ausfällt und alle Autos ausgehen. In dem Moment fuhr aber auch direkt ein Auto vorbei, so daß ich aufatmen konnte. *lol*

Joah. Großes Schulterzucken bei mir und meinem Mann. Kann man halt nichts machen außer Warten.
Mittlerweile konnte ich dann oben aus der Wohnung Geräusche hören. War klar. Meine Schwester hat die unglaubliche Gabe, bei einem Stromausfall wach zu werden. Einfach so. Keiner weiß warum. So auch diesmal. Also stand sie nun völlig panisch im Flur und machte meine Mutter so kirre, daß ich erstmal helfen musste, nach Teelichtern zu suchen. Als diese dann gefunden waren, bin ich wieder runter zu meinem Mann.

Jetzt musste erstmal der kleine Funkwecker gefunden werden - mein Mann hat nur einen Elektrowecker, der logischerweise nicht mehr funktionierte. Die Suche war zum Glück schon nach 5 Minuten beendet, der Wecker war gefunden und gestellt - aber mein Mann wollte nicht ins Bett. Er müsse abwarten, ob die Gerätschaften vom Aquarium alle wieder laufen, wenn der Strom wieder angeht.

Die nächste Viertelstunde verbrachten wir beide dann damit, den dummen Mücken und Minifliegen zuzusehen, wie sie eine nach der anderen in die Teelicht-Flammen flogen. Ja, ist schon blöd, wenn man nur elektrisches, ungefährliches Licht kennt :D
Nach ner Weile wurde mir langweilig, und ich hab meinen DS rausgekramt. Jetzt weiß ich wieder, warum es eine gute Idee war, den zu kaufen *g*
Nach 10 Minuten Gehirnjogging mit Kawashima haben wir dann überlegt, ob man nicht irgendwo Bescheid sagen müsse. Vielleicht ist ja das ganze Viertel tot, und keiner hats gemerkt! Also ist mein Mann erstmal rausgelaufen um zu gucken, ob die Straßenlaternen noch leuchten. Man sollte meinen, das ginge auch von innen durchs Fenster. Nö. Nicht, wenn eine Kerze im Raum und es draußen stockdunkel ist. Wobei das “Stockdunkel” ja darauf hindeutet, daß draußen eben nichts mehr brennt. Aber man will ja sicher sein, bevor man die Pferde scheu macht.

Joah, draußen war dann auch Alles dunkel. Nungut. Wen rufen wir an? Feuerwehr? Polizei? Nee, das erschien uns beiden denn doch übertrieben. Wo kommt unser Strom eigentlich her? Stadtwerke? Oder haben wir irgendwann mal den Anbieter gewechselt? Und wenn ja - wäre das überhaupt relevant?
Die Stadtwerke sollten es dann schließlich sein. Nicht mehr wirklich, um Bescheid zu sagen, die müssten das schon mitbekommen haben - aber so langsam wollten wir wissen, wie lange das noch dauern soll.

Das nächste Problem war das Anrufen an sich. Die modernen Schnurlos-Telefone sind ja echt nett - aber völlig unbrauchbar ohne Strom. Und unsere Handys waren passenderweise beide nicht aufgeladen. Mein Hinweis, man könne ja mit Netzteil telefonieren, wurde von meinem Mann mit einem komischen Blick quittiert. Etwa 3 Sekunden später ist mir dann auch eingefallen, warum *lol*
Mein Mann ist dann mit nem Teelicht in den Keller gestolpert und konnte glücklicherweise noch ein altes Posttelefon hervorzaubern. OK. Nun noch die Nummer von den Stadtwerken. Telefonbuch.de war keine Option. Das hat man nun davon, daß man online lebt. Also den teureren Weg über die Auskunft.

Mein Gespräch mit den Stadtwerken verlief dann so:
*tuuut* … *tuuuuut*
Nach gefühlten 10 Minuten kam dann ein hörbar abgehetzter Mitarbeiter ans Telefon und krähte fröhlich “Guten Morgen!”
Ich: Oh, doch noch jemand da?
Er: Wir sind IMMER da!
Ähh.. gut zu wissen. Wir haben keinen Strom!
Wir auch nicht.
Oh. Äh. Schön.
Ja, finden wir auch. Die ganze Stadt ist großteilig ohne Strom. Alle verfügbaren Mitarbeiter sind vor Ort, um den Fehler zu finden und zu beheben. Daher kann ich Ihnen auch nicht sagen, was los ist, und wie lange das dauert.
Ah, ok. Das klingt, als wäre ich nicht die erste, die anruft …
Nein. Lassen sie mich kurz nachzählen… sie müssten ungefähr Nummer 500 sein…
Na dann will ich Sie nicht weiter von Ihrer Arbeit abhalten. Viel Erfolg!
Dankeschön. Und danke auch für Ihr Verständnis! Tschüss!
Kein Problem, schöne Nacht noch!

Ich freundete mich so langsam mit dem Gedanken an, daß ich ohne mein übliches Online-Schlafritual zu Bett gehen müsste. Ich hatte es mir gerade mit meinem Mann und meinem DS auf dem Sofa bequem gemacht, da tat es plötzlich einen lauten Schlag, als die Pumpen der Aquarien wieder ansprangen. Im gleichem Augenblick wurde die Welt wieder hell.

Joah. Mein Mann ist mittlerweile wieder im Bett, nachdem er nochmal Alles kontrolliert hat. Ich hab natürlich als Erstes den PC kontrolliert. Das Wichtigste. Und bin irgendwie direkt hängen geblieben. Natürlich mittlerweile wieder hellwach *seufz*. Neeneenee, was son Stündchen ohne Strom für ne Aufregung verursachen kann. Aber immerhin habe ich dadurch wohl meinen bisher längsten Blogeintrag geschrieben :D … keine Sorge, die nächsten werden bestimmt wieder kürzer ;)

25.
5.

Jawoll! Letzter!

geschrieben am Sonntag, 25. Mai 2008 um 02:51 in Musik, Television

Na, da haben die “No Angels” beim Grand Prix .. ähh .. sorry, ich meine natürlich “Eurovision Song Contest” ganz schön verkackt :D .. sie teilen sich den letzten Platz mit Großbritannien und Polen.
Selbst der bekloppte Franzose war besser *feix*.
Der Auftritt war aber auch wirklich schlimm. Ich glaube sogar, daß die ein oder andere richtig schief gesungen hat. Aber vielleicht war auch alles nur schlecht abgemischt, who knows..
Ich hatte vorher im Internetz gelesen, daß die Mädels eine hohe Wertung, vielleicht sogar den Sieg erwarten. Und im Interview kurz vorher sprachen sie davon, “es sei eine Ehre, für Deutschland anzutreten”. Klar. Tüüüürliiiiich. Deswegen macht ihr ja auch erst in diesem Jahr mit, nachdem euer Comeback nicht so gut funktioniert hat - und nicht in den Jahren, in denen ihr noch richtig erfolgreich wart. Is klar. Von daher hab ich ihnen den letzten Platz gegönnt *fg*.

Daß Russland gewonnen hat, ist OK. Das Lied hat mich zwar auch nicht vom Hocker gehauen, aber die anderen auch nicht ;)

Lobend erwähnen möchte ich noch den (unfreiwillig?) komischen Auftritt aus Aserbaidschan. Die Idee mit der Engel-und-Teufel-Nummer fand ich ja super, aber als die dann “gesungen” haben … meine Fresse .. *lol* .. aber immerhin habe ich mich für jeden Punkt, den sie bekommen haben, gefreut, und sie haben es irgendwo auf Platz 8 oder 9 geschafft^^

Naja. Man schaut den Grand Prix .. ähh … Eurodingsetc. ja nicht wegen der guten Musik, sondern eher aus Tradition. Und auch nächstes Jahr werd ich ihn mir wieder anschauen. Hoffentlich schicken wir dann mal wieder was “Vernünftiges” hin ;)

23.
5.

Besaufen mit 0,2cl Likör …

geschrieben am Freitag, 23. Mai 2008 um 21:22 in Familie

UUAHHHH! :x

Ich hab mir gerade nen Babalou ausm Kühlschrank genommen. Das sind so Mini-mini-Fläschen à 20ml Sahne-Wodka-Likör, 17 Umdrehungen. Und die sind lecker :)

Und was sagt mein Mann? “Willst Du Dich besaufen?”. Und zwar keineswegs ironisch gemeint, nein, er meint das völlig ernst :roll:
Ich hab dann versucht, ihm zu erklären, daß mir son Likör zwischendurch einfach gut schmeckt, und daß ich mich mit sonem Fläschchen mit Sicherheit nicht betrinken kann. Er meinte nur, jaja, heute eins, morgen zwei, übermorgen vier .. :x

Ich finde, es ist eine Unverschämtheit, mir sowas zu unterstellen. Mit der Flasche Baileys, die er mir zum Geburtstag geschenkt hat, habe ich mich schließlich auch nicht abgeschossen. Ich hatte auch noch NIE in meinem Leben ein Alkoholproblem. Ich war sogar erst ein einziges Mal im Leben richtig besoffen, und das ist gerade mal .. öhh .. 4 Jahre oder so her, und insgesamt vielleicht 3 oder 4 mal “betrunken”. Die Anschuldigungen sind also völlig aus der Luft gegriffen. Und deswegen macht mich das wütend. Ich befürchte, das deutet mein Mann nun auch wieder so, als ob er Recht hätte. Gnaaaaa …

Wenn ich mich betrinken wollte, würd ich ne Pulle Feigling trinken. Oder Schnaps, Korn, Weinbrand.. und ich würde dann trinken, wenn ich damit irgendwas .. weiß nicht .. überdecken will, wenns mir schlecht geht oder sowas.
Aber nen SAHNELIKÖR? Das ist für mich doch nur .. wie ein Stück Schokolade. Schmeckt halt gut, und nix weiter. Neeneenee …

17.
5.

Hals bis Bagdad

geschrieben am Samstag, 17. Mai 2008 um 15:21 in Allgemein, Familie

:x

Ich hasse es, wenn ein Plan nicht funktioniert ..

Geplant war für heute:
Mann macht Baby-Frühschicht, ich schlaf bis mittags, danach Großeinkauf, dann geht mein Mann Modell-Hubschrauber-Fliegen während ich nachtmittags mit Maya bei meiner Mutter sitze, abends was nettes kochen, essen, DSDS gucken ..

Passiert ist:
Um 9 Uhr Anruf auf dem Notdienst-Handy meines Mannes, er hat dann noch schnell gefüttert, ich bin um 9:30 aufgestanden. Er musste weg, ich bin hoch zu meiner Mutter, hab mich dann aber um 12 nochmal für ne Stunde hingelegt. Mein Mann hat es grad noch noch Hause geschafft, um direkt wieder wegzufahren. Meine Mutter ist einkaufen, ausserdem war ich ja Vormittags schon oben, irgendwann reichts. Jetzt hock ich hier mit meinem Nachmittags-Quengel-Kind und warte auf meinen Mann. Wenn er kommt, fahren wir hastig das Nötigste einkaufen, ich werd irgendwas kochen, was schnell geht, damit ich wenigstens noch das Meiste von DSDS sehen kann.

Ja. Eigentlich nicht sooo schlimm. Aber mir gehts trotzdem sch***e. Ich habe einfach Schwierigkeiten damit, wenn etwas nicht nach Plan läuft. Der Morgen fing schon so falsch an, daß für mich der Tag praktisch gelaufen ist. Ich bin einfach nur sauer. Nicht auf meinen Mann oder sein Handy, oder auf mein Kind, oder sonst irgendwen - sondern auf .. die Gesamtsituation. Ja, ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden. Und dann geht mir einfach Alles aufn Sack. Dann ärgert es mich auch plötzlich wieder, daß mein Mann unbedingt ALLEINE zu dem Modell-Flieger-Treff wollte, obwohl ich gerne mitgefahren wäre. Ja, ich weiß warum, und vom Kopf her ist das auch völlig in Ordnung - aber mein Bauch rebelliert. Dann finde ich es plötzlich ekelig, wenn meine Mutter mein Kind abknutscht. Dann bin ich schnell genervt, wenn meine Maus mal wieder eine Schreistunde hat. Dann schmecken die Zigaretten nicht. Dann ist das Fernsehprogramm doof. Dann fühl ich mich einsam und alleine, häßlich und nutzlos. *seufz*

Aber es ist ja nicht so, daß ich nicht daran arbeite. Ich bin gerade dabei, diesen Tag irgendwie abzuhaken, mir irgend ein Schnellkoch-Gericht zu überlegen, das trotzdem schmeckt - und gaaaanz tief durchzuatmen. Wut ist sinnlos. Manche Sachen kann man einfach nicht ändern. Ooohhhhmmmmmmmm …

15.
5.

Bernd das Brot - KiKa Lounge

geschrieben am Donnerstag, 15. Mai 2008 um 22:04 in Schlaflos, Television

Wenn ich nachts nicht schlafen kann und mir meine Augen vom Monitor weh tun, dann schau ich auch schonmal Fernsehen.
Dummerweise ist das Angebot nachts doch eher begrenzt - aber für Notfälle ist seit einer Weile zumindest einer immer da: Bernd das Brot. Ja, kaum zu glauben, da bin ich schon ein paar Mal hängen geblieben :D
Deswegen hier für Euch: Die Ki.Ka-Endlos-Nachtschleife, aka “KiKa Lounge” mit Bernd das Brot - oben Teil 1, unten Teil 2.

12.
5.

Muttertag

geschrieben am Montag, 12. Mai 2008 um 15:11 in Familie

Hachja .. ich bin verliebt :D
Gestern war mein erster Muttertag. Und mein Mann hat sich fast überschlagen^^
Zuerst ist er durch die Gegend gefahren um mir Blümchen zu besorgen. Dann wollte er beim Bäcker mein typisches Frühstück kaufen, hat aber nur noch ein Schinken-Käse-Croissant ergattert - und hat mir dann selbst Croissants gebacken :) .. 3 mit Wurst, und eins mit Schokolade. Letzteres in Herzform! Und dann lagen neben dem Teller noch 2 fertig gestopfte Zigaretten. Er als Nichtraucher würde mir normalerweise NIE Zigaretten machen, das bedeutet also ne ganze Menge, auch wenn Euch das jetzt merkwürdig vorkommt ;)
Ja. Mein Mann kann ganz schön toll sein *g*

8.
5.

Die Geronten

geschrieben am Donnerstag, 8. Mai 2008 um 00:42 in Musik

Kennt ihr noch Weird Al Yankovic? Diesen Typ, der “Who’s Fat” als Persiflage auf “Who’s Bad” von Michael Jackson gemacht hat? Es gab da auch noch einige andere Lieder, zB “Smells Like Nirvana” oder den “eBay-Song”

Wenn Euch der gefallen hat, könnten auch “Die Geronten” etwas für Euch sein.

Die beiden Jungs sind noch nicht sooo lange dabei und daher auch noch ne Ecke vom Weird Al entfernt - aber sie gehen mit viel Liebe ans Werk :) Übrigens benutzen sie keine Playbacks, sondern spielen die Musik selbst ein..

Ich hab einfach mal 3 Videos ausgewählt - viel Spaß ;) :

7.
5.

Bratkartoffelwendungen

geschrieben am Mittwoch, 7. Mai 2008 um 03:05 in Merkwürdigkeiten, Schlaflos

Die Mieze hat heute festgestellt, daß sie zu blöd ist, Bratkartoffeln richtig zu wenden.

Dabei sieht es auf der Packung (selbstgekochte verhalten sich auch nicht anders) ganz einfach aus: 5 Minuten braten, dann wenden, nochmal 5 Minuten braten.

Nungut. Die ersten 5 Minuten verliefen recht ereignislos. Dann kam der große Moment: Pfannenwender untergeschoben und *wusch* gewendet. Also etwa ein Viertel auf einmal. Ok, ran an das nächste Viertel… *wusch* .. tja, da hatten sich dann schon wieder ein paar Scheibchen aus dem ersten Viertel untergemogelt und lagen nun völlig unpassend wieder auf der gebräunten Seite. Unbeirrt wendete ich weiter. Wieder wurden ein paar aus dem ersten und jetzt auch welche aus dem zweiten Viertel erwischt. Und so machte ich weiter … Viertel für Viertel für Viertel … bis ich dann etwa beim zwölften Viertel angekommen war, und mich immer noch recht viele Kartoffelscheiben mit ihrer hellen, unberührten Seite anlachten.
Darauf folgte der Versuch, jede Scheibe einzeln richtig herum zu drehen. Mittlerweile waren die aber schon weich und zerfielen unschön in Bröckchen. Also noch mehr Gegner. Meine Versuche, gleichzeitig die helleren Randkartoffeln mit den etwas dunkleren Mittelkartoffeln zu tauschen, machten sie Sache nicht gerade einfacher.

Am Ende rührte ich dann frustriert mit wilden Bewegungen kreuz und quer durch die Pfanne. Wenn sie schon nicht gleichmäßig bräunen wollen, sollen zumindest alle gleichmäßig leiden.

Ja, es gab diese Bratkartoffeln dann zum Abendessen. Und sie schmeckten eigentlich ganz gut. Besonders die 5 rundum gold-gebräunten. Die schwarz-hellgelben waren nicht so lecker, aber immer noch besser als die ganz schwarzen ..
Dazu gab es übrigens für meinen Mann meine speziellen Black&White-Spiegeleier. Also oben weiß, unten schwarz. Aber zum einen sieht man das ja nicht, und zum anderen passten sie so perfekt zu den Bratkartoffeln.

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