Das musste ich heute enttäuscht feststellen, als mein Mann mal mein - noch nicht ganz abgeheiltes, 2nhalb Wochen altes - Tattoo fotografiert hat
Man sollte meinen, das Motiv ist nicht allzu kompliziert. Echt nicht. Und das schwarze Tribal an sich ist ja ganz OK, auch wenn die Tätowiererin eine Lücke mit ausgemalt hat (siehe roter Kreis - Kreise und Zahlen erscheinen, wenn Ihr mit der Maus über das Bild geht…). Aber das finde ich nicht sooo schlimm - wer das Motiv nicht kennt, merkt das nicht.
Falsche Schatten aber, die kann im Prinzip jeder erkennen.
Besonders schlimm finde ich den bei Nummer 1. Der gehört da sowas von überhaupt nicht hin, da kräuseln sich meine Designer-Fußnägel. Mit Nummer 2 kann ich halbwegs leben, weil der “richtige” Schatten die Lücke verschlossen hätte.
Bei Nummer 3 und 4 scheint das Licht plötzlich von links UNTEN zu kommen - links OBEN war gewünscht. Und bei Nummer 5 kommt das Licht dann nur noch ganz von links.
Joah, also eine wechselnde Lichtquelle von links. Damit könnte ich zur Not so gerade eben leben, auch wenn das für meine Begriffe über “künstlerische Freiheit” hinaus geht. Ist ja durchaus ein Stilmittel, wenn das Licht nicht ganz genau aus einer Ecke kommt. Aber immerhin ist das MEIN Nacken, der da verziert wurde, da wär ich doch ganz gerne vorher gefragt worden.
Aber diese Nummer 1 .. wie gesagt … bäh. Brrrr. Neeee. Und dummerweise wohl nicht zu ändern. Hätte sie irgendwo was vergessen, hätte man es nachholen können. Aber Farbe wegnehmen wird schwierig. Man könnte theoretisch den schwarzen Bereich dort erweitern, aber ich bezweifle, daß das gut aussieht.
Tja. Das hab ich nun davon, daß ich mich spontan auf einer Tattoo Convention habe stechen lassen. Aber ich dachte wirklich, bei sonem pisseligen Motiv kann man nicht viel falsch machen.
Falsch gedacht.
Naja. Ist ja im Nacken und nicht auf der Stirn
.. und janz ehrlich - insgesamt finde ich es trotzdem schön. Ich darf halt nur nicht zu genau hingucken *lol*





