Archiv für November 2009

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Schweinegrippe

geschrieben am Freitag, 27. November 2009 um 03:57 in Familie, Schlaflos

*seufz* .. Maya hats erwischt .. heftiger Husten, starker Schnupfen, hohes Fieber ..
Obs nun die Schweinegrippe ist .. tja. Wirklich getestet wird das ja nicht. Ich hab gelesen, daß zur Zeit alle Grippe-Fälle automatisch der Schweinegrippe zugeordnet werden. Auch der Verwandtschaft, bei der Maya sich angesteckt hat, wurde gesagt, es wäre Schweinegrippe ..
Aber im Prinzip isses ja auch völlig wurscht. Die “Behandlung” (Hustensaft, Fiebersenker) ist eh dieselbe.

Den Husten haben mein Mann und ich mittlerweile auch :( .. ziemlich ätzend .. schonmal mit Zahnwurzelentzündung nen Hustenanfall gehabt? .. nicht schön .. gar nicht schön ..

Was nun mit der Entzündung wird, weiß ich auch noch nicht. Die Antibiotika sind alle. Aber seit gestern ist es ein klein wenig besser geworden - ich brauche nicht mehr alle 4 Stunden 800mg Ibuprofen, meistens reichen jetzt 400mg. Naja, und ein bissl Tramal.
Neue Antibiotika verschreibt mir mein “neuer” Hausarzt nicht. Ich hatte angerufen und praktisch darum gebettelt (bei der Sprechstundenhilfe). Ich sollte dann nochmal anrufen, hab mich aber nicht getraut .. mein Mann musste eh noch einkaufen, also hab ich ihn hingeschickt. Nix zu machen. Ich soll zum Zahnarzt gehen. Haha. Witzig. Wenn ich das könnte, würde ich es tun. Mein Heulkrampf hat mir gezeigt, daß es im Moment absolut unmöglich ist. Die letzte OP liegt einfach noch nicht lang genug zurück. Ich kann also nur hoffen, daß die paar Tabletten gereicht haben, um die Entzündung lange genug zurückzudrängen. Wenn nicht .. hm .. Quarkpackungen. Ibuprofen bis zum Erbrechen. Hoffen, daß ich nicht zu den Leuten gehöre, die bei hohen Ibuprofen-Dosen innere Blutungen kriegen. .. alles Scheiße .. :(

Mein Mann mag den “neuen” Arzt übrigens auch nicht. Einfach von der ganzen Art her, noch nichtmal, weil er mir nix verschreiben wollte. Ist ja sein gutes Recht.
Ich stehe nun also vor der Entscheidung, mir einen neuen Hausarzt zu suchen. Gar nicht so einfach. Ich bin kein “guter” Patient. Ich hab schon überlegt, ob ich nen Serienbrief an alle Ärzte in der Nähe losschicke .. “Guten Tag. Ich wäre gern Ihr neuer Patient. Allerdings brauche ich etwa halbjährlich eine Dröhnung Antibiotika für ne Zahnwurzelentzündung, weil ich durch eine extreme Dentalphobie nur etwa alle 2 Jahre zum Zahnarzt gehen kann, um mich in Vollnarkose behandeln zu lassen. Außerdem brauche ich als Typ-I-Diabetiker regelmäßig Insulin und Teststreifen, werde Ihnen aber im Gegenzug meine Blutzuckerwerte nicht nennen. Wenn Sie darauf bestehen, werde ich lügen. Bitte geben Sie mir dann ein paar Tage Zeit, damit ich die Tagebücher entsprechend fälschen kann. Wenn es Sie glücklich macht, dürfen sie aber 1mal im Jahr Blut abnehmen und selbst nachschauen, wie meine Werte so aussehen. Nehmen Sie vorher Baldrian, damit Sie beim Ergbenis nicht umfallen. Und wenn die Krankenkassen es brauchen, dürfen Sie auch einmal im Quartal so tun, als ob ich mit Ihnen darüber gesprochen hätte. Zusätzlich habe ich diverse psychische Probleme, obs nun Borderline, ADS oder ne Depression ist, wer weiß das schon so genau. Es macht die Zusammenarbeit mit mir aber nicht gerade leichter. Ferner bin ich der Meinung, daß ich mit meinem Körper tun und lassen kann, was ich will - Sie dürfen mir höchstens Ratschläge geben, wenn ich gezielt danach frage, aber ansonsten sollten Sie die Klappe halten und passende Medikamente aufschreiben. Jegliche Diskussionen zum Thema “Rauchen” und “Diät” sind ebenfalls Tabu. Und stellen Sie sich schonmal darauf ein, daß ich mir meine Diagnosen zunächst selbst zusammengoogle. Interesse??”
Mal ehrlich .. so nimmt mich doch keiner. *seufz* .. najut .. am Wichtigsten ist natürlich das Insulin. Die Sprechstundenhilfe vom jetzigen Arzt meinte, das sollte auch weiterhin kein Problem sein. Wenns wirklich so ist, bleib ich vielleicht doch da, und gehe ihm ansonsten aus dem Weg. Oder so. Und für den Rest .. kann man Antibiotika nicht irgendwo im Internet aus dem Ausland bestellen..? *seufz*

23.
11.

Och nöööö …

geschrieben am Montag, 23. November 2009 um 23:23 in Schlaflos

War ja klar. Die letzte Zahn-OP ist ja auch schon wieder 5 Monate her, länger kann sowas ja auch nicht gut gehen. Mein Feind die Zahnwurzelentzündung ist zurück.
Diesmal an dem Zahn, der beim … öhmm .. vorletzten Mal als “gut und gesund” eingestuft wurde, trotz da schon bereits wiederholter Entzündungen. Und weil die ja immer aufmachen, gucken, nix feststellen, wieder zumachen, wird das Mistding logischerweise auch nie gezogen. Genauso wie der andere Zahn auf der Gegenseite.
Ergo sehe ich keinen großen Sinn darin, zum Zahnarzt zu gehen. Machen können die eh nix, und ehrlich gesagt habe ich im Moment auch einfach nicht die Kraft. Die Panikattacken, die ich durch den Mist jetzt schon wieder habe, reichen vollkommen. Danke, Du Scheiß-Gebiss. :(

Gut, also allen Mut zusammengenommen und ab zum Hausarzt, um Antibiotika betteln (Ja, auch DAFÜR muss ich schon Mut sammeln).
Ich hatte mich schon gewundert, warum die Sprechstundenhilfe kein Wort gesagt hat, sondern einfach nur das Rezept gedruckt und zur Unterschrift hingelegt hat. Als ich dann den Arzt gesehen habe, wusste ich warum - das war nicht MEIN Hausarzt. Sondern ein ganz anderer, neuer. Mein “alter” Hausarzt praktiziert nicht mehr, offiziell dann ab 1.1., aber “der andere” hat schon übernommen.
Es kam wie es kommen musste: “Öhm .. Frau R.? Kommen Sie doch mal bitte mit nach hinten .. ”
*seufz* .. also ab ins Besprechungszimmer. Hab mich entschieden, völlig ehrlich zu sein, und hab stumpf gesagt: Schönen guten Tag, ich komme wegen meiner halbjährlichen Zahnwurzelentzündung. Und nein, wegen meiner Zahnbehandlungsphobie kann ich nicht zum Zahnarzt. Außerdem will ich nur alle 1-3 Jahre in Vollnarkose. Darüber hinaus machen die an dem Zahn eh nix, weil der immer als “gesund” eingestuft wird.
Nach ein bisschen blöd gucken gabs dann erstmal die übliche Anti-Antibiotika-Rede, weil nix gut für Körper. Darm und so. Jaaaa, ich weiß. Spontan wollte ich schon sagen “Besser alle halbe Jahr ein Antibiotikum als vor Schmerz und Angst aus dem Fenster springen.”, habs mir aber für dieses Mal verkniffen. Ich kenne den Typen ja noch nicht, wer weiß, wie der auf sowas reagiert …
Lange Rede, kurzer Sinn - er hat recht widerwillig das Rezept unterschrieben. 10x Isocillin. Die vermutlich wieder mal nicht reichen werden .. *seufz* ..

Und nu hock ich wieder hier. SCHON wieder hier. Hab noch massig zu tun, und kann mich auf nichts konzentrieren, weil da in meinem Gesicht was ziemlich schmerzhaft vor sich hin tuckert. Und bei jedem “Tuck” setzt mein Herz vor Angst nen Schlag lang aus. Noch hangel ich mich mit Ibuprofen durch, unter anderem auch, weil es zusätzlich entzündungshemmend wirkt. Außerdem möchte ich meinen sorgsam gehüteten Schatz, die Restbestände Tramal von der Kalkschulter, wirklich erst dann nehmen, wenn ich nicht mehr geradeaus gucken kann.

Dann drückt mal die Daumen, daß das bisschen Isocillin erstmal wirkt, so daß ich noch ein paar Monate Zeit bis zum nächsten Zahnarztbesuch habe .. :(

EDIT:
OK .. meine sorgsam beschützten Tramal-Vorräte sind nutzlos. :( .. es wird immer schlimmer .. und ich bin mir ziemlich sicher, daß das Antibiotikum nicht ausreichen wird. Hat einer von Euch noch was übrig? Ist jetzt wirklich ernst gemeint. Ich zahl auch die Portokosten. Ich nehm Alles, was nach Antibiotika aussieht. Ich bin so ziemlich am Ende im Moment *seufz* .. E-Mail-Addy ist im Impressum .. danke ..

19.
11.

Neue Rückschläge

geschrieben am Donnerstag, 19. November 2009 um 13:59 in Familie

Argh .. eigentlich bin ich jetzt immerhin soweit, daß ich verstanden habe, was, wann, wie zu tun ist. Dementsprechend ging es mir auch schon besser.
Bis dann heute zuerst die Rechnung von der Stadt für die Beerdigung kam..
Anscheinend wurde die “Liegezeit” für Urnen von 20 auf 25 Jahre verlängert. Dadurch muss ich jetzt 11 Jahre nachkaufen statt 6. Und das macht mal eben 500 Euro aus :(
Danach habe ich dann mal auf die Konten geguckt. Zweiter Schock heute: Mutters Konto scheint gesperrt zu sein. Am 15. hätten Strom, Wasser und Grundbesitzabgaben abgebucht werden müssen. Wurden sie aber nicht. Und es wäre das erste Mal, daß sich das verzögert… also habe ich gerade erstmal Entschuldigungsmails an die entsprechenden Betriebe geschickt.
Jetzt muss ich morgen auf der Bank erstmal Krach machen. Die hatten zugesagt, daß weitere Abbuchungen vom sogenannten “Nachlasskonto” kein Problem seien. Tja. Anscheinend doch. :(

Mal sehen, wie das morgen läuft. Das Konto ist nämlich gut im Minus. Und das Minus kann ich zur Zeit nicht ausgleichen. Und die abgelehnten Abbuchungen machen nochmal über 500 Euro aus. Zusätzlich gehen nochmal 164 Euro an zuviel gezahltem Kindergeld runter. Ich hab keine Ahnung, ob die Bank das mitmacht. Das macht mir schon ein wenig Angst .. wär schon blöd, so ohne Wasser und Strom ..

10.
11.

Mir platzt der Kopf

geschrieben am Dienstag, 10. November 2009 um 00:49 in Familie, Schlaflos

Ich glaube, ich drehe so langsam durch. Nicht nur, daß mir die Trauer psychisch und physisch zu Schaffen macht, ich fühle mich mit dem ganzen Ämterkram auch ziemlich überfordert :(
Ich habe einfach Angst, etwas falsch zu machen. Daß ich jemandem zu früh oder zu spät Bescheid gebe, daß sich da was überschneidet, daß unnötige Kosten verursacht werden, daß ich über den Tisch gezogen werde, etc.
Ich dachte, ich fange “leicht” an, und hab erstmal telefonisch dem zuständigen Amtsgericht Bescheid gegeben, und daß ich den Betreuungs-Ausweis zurückschicken werde. Nun wollen die aber trotzdem noch ein Vermögensverzeichnis. Und da gehts dann schon los - was ist diese olle Doppelhaushälfte eigentlich wert?! Außerdem läuft von Mutters Konto noch irgendein Kredit .. Gesamthöhe, Restsumme, unbekannt. Das kann ich da ja schlecht reinschreiben, also hab ich ne Mail an den Kreditgeber geschrieben, und muss da jetzt erstmal auf Antwort warten. So lange kann ich auch dem Amtgericht meiner Schwester nichts schreiben, denn DIE wollen auch so ein Vermögenserzeichnis, wegen Erbe uns so.
Ich hab dann auch direkt ne Mail an das Grundsicherungs-Amt geschrieben, das erschien mir noch recht wichtig. Per Mail lässt sich da zwar nicht viel klären, aber die können mir hoffentlich sagen, welche Unterlagen ich mitbringen muss. Damit ich weiß, von welchem Pontius zu welchem Pilatus ich rennen muss, um die Sachen zusammenzusammeln.
Ich hab auch direkt schon gefragt, ob bei den Kosten der Unterkunft nun endlich eine “Flächenberechnung” möglich ist - denn wenn es bei den popeligen 50 Euro durch die Pro-Kopf-Berechnung bleibt, die meine Schwester zur Zeit bekommt, habe ich mittlerweile echt Angst, daß wir das Haus doch nicht behalten können. Und logisch betrachtet ist sie ja für die Hälfte der Kosten verantwortlich, also Grundbesitzabgaben, Gebäudeversicherung, Müllabfuhr, sie heizt genausoviel wie wir, etc. Aber “Logik” und “Amt” passt ja nun nicht immer zusammen…
Familienkasse muss ich auch noch Bescheid geben. “Guten Tag, bitte behalten Sie die 164 Euro Kindergeld.” .. :( .. vermutlich muss ich die dann neu beantragen, für meine Schwester direkt, aber dann wirds bei der Grundsicherung wieder abgezogen. Also “für uns” völlig Humbug, aber das Amt wird es anders sehen *seufz*
Versicherungen sind auch noch dran. Aber was mach ich mit der “Auto-Versicherung”? Ich kann die wohl kaum jetzt schon kündigen, noch steht die Klapperkiste ja im Garten .. also erst verkaufen? Dann müssen wir zuerst nen neuen Fahrzeugbrief beantragen, ohne geht ja nix .. also da auch erstmal warten .. andere Versicherungen müssen umgeschrieben werden (Gebäudeversicherung ist ja Pflicht, meine Schwester braucht die Haftpflicht, etc.). Geht aber eigentlich auch noch nicht, da ich noch nicht weiß, ob ich Mutters Bankkonto unter derselben Kontonummer weiterführen kann, oder ob sich das auch noch ändert .. also erstmal zur Bank. Die könnten theoretisch die Konten erstmal sperren. Dann kann ich mit eingen netten Briefen rechnen, von denen, die noch abbuchen wollen. Und dann? Erstmal sagen, buchen Sie von woanders ab, dann irgendwann NOCHMAL nen Brief schicken, jetzt können sie HIER abbuchen?! Da muss ich mir ja was einfallen lassen, Stromrechnungen und co. sind ja nicht unwichtig .. und was brauche ich für die Bank? Muss ich doch erst noch für teuer Geld nen Erbschein holen? WO? Und wie lange dauert der Spaß dann wieder .. und muss ich für Gerichte, Ämter und Behörden auch möglichst schnell das Grundbuch ändern lassen? Auch hier: WO? WIE? Und was kostet das dann wieder? Bin völlig Pleite .. und was passiert mit unserem Kredit, der wohl auch im Grundbuch eingetragen ist? Achja, “ambulantes Betreutes Wohnen” muss ich für meine Schwester auch noch beantragen. Und der ganze Kleinkram wie Zeitungsabos. Eigentlich soll auch der Telefonanschluss gekündigt werden, und meine Schwester soll bei uns mit “an die Leitung”. Das geht aber auch erst, wenn wir hier die nötige Technik haben, für die gerade mal gar kein Geld da ist. Wie lange kann ich mir mit der “Kündigung wegen Todesfall” Zeit lassen? Sieht ja auch blöd aus, wenn ich in nem halben Jahr schreibe “Frau T. ist vor 6 Monaten verstorben, ich möchte bitte eine Sonderkündigung wegen Todesfall” … ich werde auch bei einigen Sachen (Amt, Bank) persönlich hingehen müssen .. was mache ich mit Maya? Die muss wohl mit. So lieb ich sie auch habe, aber zur Zeit ist sie sehr quirlig, und nicht besonders gut geeignet, um bei “wichtigen Gesprächen” im Raum herumzuwirbeln :( .. Boah, wie ich meine Mama vermisse ..

In meinem Kopf dreht sich Alles. Ich wollte Alles “Schritt für Schritt” erledigen, habe aber keinen Plan davon, welcher Schritt nun der erste sein soll. Irgendwie hängt immer irgendwas von irgendwas anderem ab, und ich kriege in meinem wirren Kopf keine Kausalkette zusammen, die ich bis zum Anfang verfolgen könnte. Gibts vielleicht auch gar nicht, vermutlich müssten ein paar Sachen einfach “gleichzeitig” geschehen .. Und wie das bei mir so ist, verfalle ich gerne mal in Schocklähmung. Nach dem Motto: Nix machen, dann machste auch nix falsch. Was völliger Blödsinn ist. Auch wenn mein Mann sagt “Warte doch erstmal ab, was da noch kommt.” Was soll denn noch kommen? Fürs Standesamt ist die Sache erledigt, ich hab die Sterbeurkunden hier. Das wars. Alles andere liegt bei mir. Und mich aus dieser “Lähmung” rauszukämpfen ist so verdammt schwer ..
Aber ich kämpfe mich durch. Und jedes kleine Bisschen ist anstrengend. Sogar schon das Telefonat mit dem Amtsgericht, und der Brief, den ich gerade schonmal verfasst habe. Die Mail ans Grundsicherungs-Amt. Die Mail an das Kredit-Institut. Das Kramen in den Unterlagen. Ich bin völlig fertig. Mir ist kotzübel. Ich verspüre auch keine Erleichterung à la: Guck, das haste jetzt schonmal geschafft. Dafür war es einfach noch zu wenig. Das war nur ein Bruchteil dessen, was ich noch erledigen muss. Hatte ich schon erwähnt, daß ich auch noch nen mehrere Seiten langen Antrag für die Künstlersozialkasse fertig machen muss? Und daß es mich zwischen 1000 und 3000 Euro im Jahr kosten kann, wenn ich da was “Falsches” schreibe? Und daß mein Insulin fast leer ist, und ich diese Woche zum Arzt müsste, was mit Busfahrerei etwa 2-3 Stunden dauert, während mein Kind unter dem Regenschutz des Kinderwagens dauerbrüllt, und das, wo meine Nerven eh schon blank liegen? Daß es mich ankotzt, daß ich mittlerweile wieder 115 Kilo wiege, und nichts dagegen machen kann, weil Fressen das einzige ist, was mich bei meinen nächtlichen Grübeleien auf dem Boden hält?

Ich möchte einfach nur in einer Ecke liegen. Oder mich irgendwo einbuddeln. Weckt mich so ungefähr in nem Jahr, bis dahin hat sich hoffentlich alles geklärt .. :(

7.
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Neuer Tag, neue Sorgen

geschrieben am Samstag, 7. November 2009 um 14:31 in Familie

Als ich vorhin den Brief von Mutters Lebensversicherung gefunden habe, habe ich mich zunächst gefreut, daß die so schnell reagieren … und dann bin ich kreideweiß geworden und fast umgefallen, als ich den Auszahlungsbetrag gesehen habe … :(

Wir waren bisher davon ausgegangen, daß die Versicherung so Pi mal Daumen die Beerdigungskosten abdeckt. Abgeschlossen 2004, also war es auch länger als 3 Jahre her, alles kein Problem ..
Jetzt hat sich wohl herausgestellt, daß es Ende 2007 eine Vetragsänderung gab, Mutter hat sich vermutlich irgendwas auszahlen lassen .. und dann gilt die 3-Jahres-Wartefrist anscheinend neu. Mit dem Resultat, daß wir jetzt nur die seitdem eingezahlten Beiträge erstattet bekommen .. 160 Euro. .. *haumitkoppauftischkante* .. kurz gesagt: auf uns kommen jetzt Schulden von ungefähr 2900 Euro zu .. *hauHÄRTERmitkoppauftischkante* ..

Ihr seht an dem “wohl”, “vermutlich”, “anscheinend”, daß das noch nicht 100%ig geklärt ist - ich habe die Unterlagen noch nicht vorliegen, die hat noch der Bestatter, und wer weiß, was im Mutters Wohnung noch so rumliegt. Also werde ich am Montag erstmal rumtelefonieren. Allerdings kann ich mich erinnern, daß Mutter sich wirklich irgendwann etwas hat auszahlen lassen .. und das könnte tatsächlich gut im Jahr 2007 gewesen sein .. :(

Nungut .. wenn es wirklich so ist, können wir es auch nicht ändern. Und auch wenn wir es vorher gewusst hätten, wäre die Beerdigung nicht billiger geworden - es war ja schon so ziemlich das “schlichteste Modell”, da gab es kein großes “Einsparpotenzial”. Trotzdem ist mir jetzt erstmal kotzübel ..

EDIT: Hab gesehen, daß die Versicherung auch Samstags zu erreichen ist, und gerade mit denen telefoniert .. nix zu machen. Mutter hatte im November 08 gekündigt, und erst im März 09 wieder “neu angefangen”… *seufz*

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