Archiv für September 2010

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Musik zu später Stunde

geschrieben am Freitag, 10. September 2010 um 04:40 in Musik

Erinnert Ihr Euch noch an Adam Lambert? Ich hatte vor .. öhh .. anderthalb Jahren mal einen Blogeintrag über ihn geschrieben.
Japp, den gibts immer noch - und mittlerweile isser ja auch in Deutschland bekannt. Ich hab aber nicht mitbekommen, ob und wie hoch seine Single (Whataya want from me, übrigens geschrieben von Pink) hier in den Charts plaziert war .. *kratzamkopp* .. naja, ich verfolge das einfach nicht so ;)

Ich wollte eigentlich schon länger das Video hier einbinden, aber bei YouTube heißt es wie üblich “in Deinem Land nicht verfügbar” :roll: .

Aber in den letzten Tagen bin ich über eine nette Live-Version gestolpert, die seitdem immer wieder mal bei mir läuft ..

.. hachja .. *seufz* .. wär isch jung, hätt isch Poster .. ;)

Und weil mir heute nach Musik war, hab ich noch ein bissl quergeklickt, und bin bei Joseph Gordon-Levitt gelandet. Ja, ich musste auch googeln *g*. Isn Schauspieler. Hat sogar bei Inception mitgemacht. Und bei “Hinterm Mond gleich links”. Ähhh .. OK. Ich habs halt nicht so mit Namen ..
Jedenfalls fand ich seine “Bad Romance”-Variante ganz amüsant^^:

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Man kann es sich auch schwerer machen ..

geschrieben am Dienstag, 7. September 2010 um 14:08 in Allgemein

Gnarl .. manchmal bin ich echt bekloppter, als es mir gut tut. Hatte gerade mal wieder einen Fall von (vermutlich) unnötiger Paranoia. An dem “vermutlich” in Klammern seht Ihr, daß der Anfall noch nicht ganz vorrüber ist ;) .. und an dem Smiley, daß es schon nicht mehr sooo schlimm ist *lach*.

Auslöser: Ein Zettel im Briefkasten. Ein lieber Gruß von der Post, sie hätten mich nicht angetroffen, es läge was für mich in der Filiale, bla. Erster Gedanke war: ui, hab ich was bestellt und wieder vergessen? .. dann dreh ich den Zettel um und sehe das dicke Kreuz bei “Einschreiben”.

Einschreiben. Ein EINSCHREIBEN!!! .. AHHHHHHH .. ich frage mich, ob ich die einzige bin, bei der da die Panikleuchte angeht. Hmm .. japp. Vermutlich.
Ich denke bei Einschreiben immer gleich an teure, gefährliche Dinge. Abmahnungen zum Beispiel. Oh, bitte lass es keine Abmahnung sein. Oder irgendein Ärger vom Amtsgericht. ZB die Strafe für den nicht vorhandenen, alten Erbschein vom Oppa, für die ich gerade mal so gar kein Geld habe. Solche Dinge halt. Und doof, wie ich nunmal bin, krieg ich sofort Panik und Herzrasen.

Mal ehrlich - das ist doch total bescheuert. Son blöder Zettel zieht mich jetzt die nächsten Stunden total runter. Es muss ja gar nix Schlimmes sein. Obwohl .. kommen auch gute Sachen per Einschreiben? .. *seufz* .. aber jut, auch “schlimm” ist relativ. Wenns wirklich die Rechnung vom Amtsgericht ist - überraschend kommt die ja nun nicht. Und drumrum komme ich auch nicht. Wozu also die Aufregung? .. und bei ner Abmahnung .. öhmm .. OK, die wär wirklich schlimm. Aber wofür sollte ich die kriegen? Ich bin mir keiner Rechtsverletzung bewusst … wobei das ja nicht heißt, daß man nicht trotzdem abgemahnt wird. Grmph.
Ejal. Ich geh mal Küche putzen. Vielleicht normalisiert mein Hirn sich dann wieder ..

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Projekt Amigurumi - Teil 2

geschrieben am Montag, 6. September 2010 um 03:37 in Allgemein

Soooo .. und weiter gehts. Beine und Arme habe ich gestern Nacht gemacht, hatte aber danach keinen Nerv mehr, hier was zu schreiben .. aber nun ist der Rest auch fertig :)

Schritt 6: Die Beine
Hier habe ich zum letzten Mal nach Häkelschrift gearbeitet - auf dem Bild sehen sie vielleicht ganz normal aus, aber im Vergleich zum Körper sind sie viiieeel zu breit. Ich habe mich dann schon nach dem Häkeln des ersten Beines entschlossen, hinterher ein Stück abzunähen. Und damit die auch hinterher ansatzweise gleich aussehen, hab ich das zweite Bein genauso “zu groß” gemacht. Was ziemlich ärgerlich ist, kostet ja auch Zeit.
Danach hab ich versucht, sie möglichst passend an den Körper zu nähen .. hat auch fast geklappt. Dummerweise war die Neigung falsch, so daß der Teil, der eigentlich vorne sein sollte, nun hinten ist. Was besonders deswegen doof ist, weil nun die Abnäher, die eigentlich schräg hinten sein sollten, nun schräg vorne sind *seufz*

Schritt 7: Die Arme
Nach dem Bein-Desaster habe ich hier jetzt komplett nach Gefühl gearbeitet. Und das war wohl auch gut so - beim späteren Vergleich mit der Häkelschrift war klar, daß die “Original-Arme” ebenfalls viel zu groß geworden wären…
Joah, so langsam nimmt das Ding Form an ..

Schritt 8: Der Schwanz
Yeaaahh .. Freestyle! .. *lach* .. hab einfach drauflosgehäkelt .. und ja, es ist Absicht, daß er am Ende dicker ist. Najut, ein bissl “sanfter” sollte die Verdickung schon sein, aber watt solls *hust*. Übrigens ist es für mich eine Qual, so enge Runden zu häkeln .. man häkelt ja quasi “hinten”, und die Vorderseite der Röhre schiebt sich immer in den Weg ..
Und wie Ihr seht .. Miss Kitty (so heißt sie, habe ich spontan beschlossen) kann jetzt stehen! :D

Schritt 9: Die Ohren
OK, zwei kleine Dreiecke zu häkeln war jetzt keine große Herausforderung. Sie gerade an den Kopf zu kriegen dann aber schon. Hat auch nicht 100%ig geklappt. Aber das wird später schon nicht auffallen …
Zusätzlich habe ich ihr ein Halsband gegönnt, damit man den blöd genähten “Hals” nicht sieht.
… öhh .. und sorry für das unscharfe Bild. Habs beim Aufnehmen nicht gemerkt - und hinterher nochmal Alles auseinander nehmen um den Schritt nachzufotografieren .. ach nö^^

Schritt 10: Der Abschluss
Da irgendwie alle Figuren in dem Buch einen Bauchpunkt haben, hat Miss Kitty auch einen gekriegt. Außerdem war es da eh zu weiß ;)
Das Gesicht .. puh .. eigentlich kann ich ja ganz gut Sticken .. aber mit Wolle auf grob gehäkeltem Untergrund? .. nicht so wirklich. Darum habe ich mich entschieden, für die Augen zwei schwarze Kreise zu häkeln. Noch zwei Lichtspiegelungen rein, und tadaa - fertig war der Katzenjunge. Im Ernst, sah eindeutig männlich aus. Auch in rosa. Also noch schnell ein paar Wimpern draufgestickt und ein Schleifchen gehäkelt - Letztere kaschiert auch prima das leicht schiefe Ohr *g*

Und da ist sie nun - die fertige Miss Kitty:

Hm. Joah. Ein bissl stolz bin ich schon, daß ich überhaupt fertig geworden bin. Auch wenn sie absolut überhaupt keine Ähnlichkeit mehr mit den Amigurumi aus dem Buch hat ..
Ui … ich hab gerade mal nach einer Abbildung der Original-Katze gesucht, um Euch einen Vergleich zu bieten - und bin dabei über die .:::Amazon-Rezensionen:::. gestolpert .. na, jetzt fühl ich mich doch ein ganzes Stück besser: Ich bin nicht komplett zu blöd, die Anleitungen in dem Buch scheinen falsch zu sein! Heureka! *lach* .. hätte ich vielleicht mal früher lesen sollen .. ;) .. naja, wirklich gut häkeln kann ich wohl trotzdem nicht ..
Ähh .. wo war ich .. öhh .. OK, die ganze Aktion hat seinen Zweck erfüllt. Es hat mich halt vom Kranksein abgelenkt. Aber ich glaube nicht, daß ich mir die Arbeit nochmal mache - 3 Nächte sind einfach zu lang. Außerdem finde ich die Zeit eh nicht so schnell wieder ..
Was solls .. morgen früh werde ich meine Tochter damit überraschen und hoffen, daß Miss Kitty das Bespielen eine Weile überlebt ;)

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Projekt Amigurumi

geschrieben am Samstag, 4. September 2010 um 04:35 in Schlaflos

Da ich im Moment ziemlich vor mich hin kränkel, kann ich mich nicht wirklich auf die Arbeit konzentrieren .. also dachte ich mir - ich häkel mal eben ein Amigurumi. Das sind so kleine, niedliche Figuren, geht so in Richtung Manga-Stil.
Kann ja nicht so schwer sein. 4-5 Stunden, sollte gehen. Ich hatte vor 2 Wochen ein Anleitungsheft bei meinen Büchern gefunden, und mir auch schon vorsorglich Wolle und Füllwatte bestellt … um 23 Uhr hatte ich die nötige Ruhe und konnte loslegen .. Ziel: eine rosa-weiße Katze (wer hätts gedacht ..) ..

Schritt 1: Die erste Kopfhälfte
Hier begannen bereits die ersten Schwierigkeiten. In der Anleitung steht: häkle einen Kreis mit 11cm Durchmesser. Dazu soll man 6 Runden lang Maschen zunehmen, danach nicht mehr. Ein Blick in die Häkelschrift zeigte aber, daß man nach 4 Runden schon nichts mehr zunehmen soll. Ich habe mich spontan für 5 Runden entschieden. Also circa 5. Ich bin zu blöd, beim hier geforderten Spiral-Häkeln die genaue Rundenzahl festzustellen.
Das Ergebnis seht ihr links. Es war zu erwarten. Vom abgebildeten, flachen Kreis ist das Ergebnis ne Ecke weit entfernt. Aber hey, soll ja ein Kopf werden, sone Rundung macht da nix .. jetzt nur noch die zweite Hälfte genauso hinkriegen.
Zu diesem Zeitpunkt war auch schon klar, daß ich mit 4-5 Stunden für das ganze Tier niemals hinkommen würde - der erste “Kreis” hat über ne Stunde gedauert ..

Schritt 2: Die zweite Kopfhälfte
In einer Rekordzeit von 45 Minuten entstand dann der zweite Kreis. Und diesmal war es wirklich fast ein Kreis, und keine Kuppel. Obwohl ich meiner Meinung nach Alles genauso gemacht hatte, wie beim ersten Teil. Aber die Füllwatte wird schon einiges ausgleichen … *hust*

Schritt 3: Kopf zusammennähen und füllen
Wie sich herausgestellt hat, gleicht die Füllwatte doch nicht Alles aus. Aber immerhin waren beide Kreise annähernd gleich groß, so daß ich das Ding irgendwie in Eierform zusammentackern konnte. OK, ein Teil ist auf Links, aber datt merkt ja keiner *pfeif*. Im Buch wird da ja ne Styroporkugel verwendet. Keine Ahnung, ob son Ding überhaupt in mein Konstrukt hineingepasst hätte…

Schritt 4: Körper häkeln
Klang auch ganz einfach: “Häkle einen 6cm-Kreis”. Da gings schon los - ich hab nur 7cm hingekriegt. Keine Ahnung, wieso. “Nimm die nächsten 1,5cm pro Runde 2 Maschen zu”. Hmm .. jetzt zusätzlich zu der normalen Kreis-Zunahme? Über die war ich ja noch gar nicht hinaus .. beim Blick auf die abgebildete Körperform konnte die Antwort aber eigentlich nur nein sein. Also habe ich die nächsten 1-2 Runden so gehandelt. Ihr wisst schon, Runden zählen .. bla .. “Nimm danach für 4,5cm pro Runde 2 Maschen ab. Fertig.” Hier war ich dann so schlau, mir den Anfang der Runde mal zu markieren. 4,5cm waren bei mir so ca. 4 Runden. Und danach hatte ich eine super Schale hier stehen, halb so hoch wie der Kopf und fast genauso breit ..
Die nächsten 5-12 Runden habe ich dann nach Gefühl gearbeitet und versucht, ansatzweise sowas wie eine Körperform hinzukriegen. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt habe ich dann beschlossen, die ganzen anderen bestellten Wollknäuel später zu Pompoms für ein Chuzzle-Mobile zu verarbeiten und niemals wieder ein Tier zu häkeln. Sämtliche Ambitionen, all die süßen Tierchen aus dem Internet nachzumachen sind verflogen. Vollständig.

Schritt 5: Körper an Kopf klöppeln
Mit viel Mühe und Not habe ich dann den Körper ausgestopft und an den Kopf genäht. Wobei “nähen” geschmeichelt ist. Ich habs irgendwie verbunden. Ich glaube, ich habe eine Hand zu wenig. Meine Tochter wird weniger als 5 Minuten brauchen, um ihn wieder abzureißen.
Das Ergebnis hat mit der Abbildung im Buch jetzt schon nichts mehr zu tun. Die Proportionen sind völlig falsch. Aber so schnell geb ich ja nicht auf …

Jetzt isses halb 5, und ich hab die Schnauze voll. Ich denke, ich werde die Katze (wenn es denn noch eine wird) noch zu Ende häkeln. Und ich hoffe sehr, daß ich das in den nächsten 1-2 Nächten schaffe. Und daß dann doch noch irgendwie .. vernünftig aussieht .. Beine und Arme halbwegs gleichlang werden und gerade an den Körper kommen und so .. wobei ich ja gestehen muss, daß das letzte Bild hier spontan gar nicht mal sooo schlecht aussieht. Glaubt mir - in echt isses ne mittlere Katastrophe. Mal sehen … vielleicht lass ich das mit der Häkelschrift sein und tüddel die Beine und Arme nach Gefühl zusammen.. und wenns doch alles nix wird .. najo .. wir haben ja auch ein Herz für behinderte Tiere .. ;)

Schalten Sie morgen wieder ein für “Dinge, die ich nicht kann, Folge 428: Häkeln, Part 2″.

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