Archiv für die Kategorie „Schlaflos“

3.
9.

Neues von Simon’s Cat

geschrieben am Samstag, 3. September 2011 um 01:38 in Schlaflos

27.
3.

Blöde Uhrumstellung

geschrieben am Sonntag, 27. März 2011 um 04:58 in Schlaflos

Ts.. kurz vor 5, und ich surf immer noch so vor mich hin .. dabei bin ich über ein nettes Bildchen gestolpert:

My Fursona Looks Much More Like Mungo from Heathcliff

Hmmm .. ich hab ja die Uschi auf meinem rechten Oberarm .. halt ne nackte Frau mit Dämonenflügeln .. übrigens auch mit (zumindest angedeuteten) Fesseln .. und ich mag es auch immer noch. Aber irgendwie … dieses blaue Kaninchen hätte mir wohl auch gefallen ;)
*kratzamkopp* … vielleicht hab ich den Ustinov Ice nicht vertragen .. oder ich bin doch schon müde .. ich geh dann mal lieber ins Bett *lol*

14.
3.

Meh

geschrieben am Montag, 14. März 2011 um 01:13 in Musik, Schlaflos

Tja .. so sieht der Alltag wohl aus. Arbeiten, Essen, Schlafen. Naja, und das Kind dazwischen. Und so wird das jeden Tag weitergehen. Jeden. Tag. Meines. Restlichen. Lebens. *würg*

Sorry, aber im Moment bin ich einfach … angepisst. Frustriert. Antriebslos. Japp, ich weiß, Milliooooonen anderen Menschen geht es auch nicht anders. Aber mich nervts halt grad. Nicht mal Tagträumen bringt noch was. Ihr wisst schon, da, wo man die Welt rettet. Superstar wird. Oder “seinen” Superstar trifft. Im Lotto gewinnt. Sowas Alles. Dummerweise ist mein Gehirn dafür wohl zu realistisch … wenn ich dann schonmal vor mich hin fantasiere, geht die rote Latüchte an und ich hör nur “PASSIERT DOCH EH NIE!” .. grmph … das ist in etwa so, als ob man gerade mit Freund/Freundin im Zimmer rummacht, und dann steht die Mama plötzlich im Zimmer und fragt, ob man Schnittchen will. Nee. Nich schön.

Wenn ich dann zurück denke an die Zeit, wo man noch was verändern wollte. Wo zig Leute einem gesagt haben “Alles, was Du willst, kannst Du auch schaffen!”, “Lebe Deinen Traum!”, blabla. Wisst Ihr was? Hört gar nicht erst auf den Scheiß. Schonmal durchgerechnet, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, daß DU, ja, genau DU einen Oscar gewinnst? Ne Platin-Schallplatte aufnimmst? Millionär wirst? Zig Schauspieler quälen sich durch ätzende Aufträge (wenn sie überhaupt was kriegen und nicht eh Taxi fahren oder beim goldenen M arbeiten), Tausende Musiker spielen sich jahrelang die Finger wund, und wissen nicht, wovon sie Leben sollen, und mit harter Arbeit Millionär werden? Wohl eher nicht. Ist m.E. eher Glückssache. Das heißt: Euer Leben wird irgendwann genauso ablaufen, wie das von Millionen anderen auch. Arbeiten, Essen, Schlafen. Mit ein bissl Glück findet ihr noch nen Job, der Euch Spaß macht. Aber sonst? Pffff ..

Ich finds deprimierend. Klar, ich sollte froh sein. Ich hab nen (meistens) netten Mann, ein (meistens) nettes Kind, hab n Dach überm Kopf, Internet, und muss nicht verhungern. Damit gehts mir besser als vielen, vielen anderen Menschen. Jammern auf hohem Niveau, sozusagen. Aber dieses “Ist DAS schon Alles?”-Gefühl .. *seufz* .. ich frag mich dann halt, ob es das Wert ist. Wenn mein Leben sich eh nicht mehr großartig verändert, warum quäle ich mich dann dadurch? Kommt doch eh nischt mehr. Und ist ja nicht so, daß mir mein Leben leicht fällt. Oder großartig Spaß macht. Und ja, natürlich denke ich an meine Tochter. Ist ja auch das einzige, was mich hier hält. Was noch ein wenig Abwechslung für die nächsten Jahre verspricht. Aber wirklich schön ist es auch nicht, wenn man nur für (und durch) sein Kind lebt - sieht man ja auch gut an den sogenannten “Eislaufmüttern”. Und nein, so werde ich NICHT enden, keine Sorge.

Also krebs ich hier halt weiter vor mich hin. Mit meinem derzeitigen Lebensmotto “Die paar Jahre schaffste jetzt auch noch.” Noch schön eine Rauchen und n Stück Fleischwurst essen. Nicht, daß aus den “paar Jahren” noch unnötig viele werden. Aber bei meinem Glück werd ich noch 100 :roll:

Hmmm .. OK, ich brauch Musik. Mir ist nach Marilyn Manson. (S)Ain’t. Ich mag das Video. Dummerweise kann ich es schlecht hier einbinden, hab ja keine Ahnung, wie alt Ihr seid. Also nehm ich mal “This is the new shit”. Is ja auch n nettes Lied …

4.
9.

Projekt Amigurumi

geschrieben am Samstag, 4. September 2010 um 04:35 in Schlaflos

Da ich im Moment ziemlich vor mich hin kränkel, kann ich mich nicht wirklich auf die Arbeit konzentrieren .. also dachte ich mir - ich häkel mal eben ein Amigurumi. Das sind so kleine, niedliche Figuren, geht so in Richtung Manga-Stil.
Kann ja nicht so schwer sein. 4-5 Stunden, sollte gehen. Ich hatte vor 2 Wochen ein Anleitungsheft bei meinen Büchern gefunden, und mir auch schon vorsorglich Wolle und Füllwatte bestellt … um 23 Uhr hatte ich die nötige Ruhe und konnte loslegen .. Ziel: eine rosa-weiße Katze (wer hätts gedacht ..) ..

Schritt 1: Die erste Kopfhälfte
Hier begannen bereits die ersten Schwierigkeiten. In der Anleitung steht: häkle einen Kreis mit 11cm Durchmesser. Dazu soll man 6 Runden lang Maschen zunehmen, danach nicht mehr. Ein Blick in die Häkelschrift zeigte aber, daß man nach 4 Runden schon nichts mehr zunehmen soll. Ich habe mich spontan für 5 Runden entschieden. Also circa 5. Ich bin zu blöd, beim hier geforderten Spiral-Häkeln die genaue Rundenzahl festzustellen.
Das Ergebnis seht ihr links. Es war zu erwarten. Vom abgebildeten, flachen Kreis ist das Ergebnis ne Ecke weit entfernt. Aber hey, soll ja ein Kopf werden, sone Rundung macht da nix .. jetzt nur noch die zweite Hälfte genauso hinkriegen.
Zu diesem Zeitpunkt war auch schon klar, daß ich mit 4-5 Stunden für das ganze Tier niemals hinkommen würde - der erste “Kreis” hat über ne Stunde gedauert ..

Schritt 2: Die zweite Kopfhälfte
In einer Rekordzeit von 45 Minuten entstand dann der zweite Kreis. Und diesmal war es wirklich fast ein Kreis, und keine Kuppel. Obwohl ich meiner Meinung nach Alles genauso gemacht hatte, wie beim ersten Teil. Aber die Füllwatte wird schon einiges ausgleichen … *hust*

Schritt 3: Kopf zusammennähen und füllen
Wie sich herausgestellt hat, gleicht die Füllwatte doch nicht Alles aus. Aber immerhin waren beide Kreise annähernd gleich groß, so daß ich das Ding irgendwie in Eierform zusammentackern konnte. OK, ein Teil ist auf Links, aber datt merkt ja keiner *pfeif*. Im Buch wird da ja ne Styroporkugel verwendet. Keine Ahnung, ob son Ding überhaupt in mein Konstrukt hineingepasst hätte…

Schritt 4: Körper häkeln
Klang auch ganz einfach: “Häkle einen 6cm-Kreis”. Da gings schon los - ich hab nur 7cm hingekriegt. Keine Ahnung, wieso. “Nimm die nächsten 1,5cm pro Runde 2 Maschen zu”. Hmm .. jetzt zusätzlich zu der normalen Kreis-Zunahme? Über die war ich ja noch gar nicht hinaus .. beim Blick auf die abgebildete Körperform konnte die Antwort aber eigentlich nur nein sein. Also habe ich die nächsten 1-2 Runden so gehandelt. Ihr wisst schon, Runden zählen .. bla .. “Nimm danach für 4,5cm pro Runde 2 Maschen ab. Fertig.” Hier war ich dann so schlau, mir den Anfang der Runde mal zu markieren. 4,5cm waren bei mir so ca. 4 Runden. Und danach hatte ich eine super Schale hier stehen, halb so hoch wie der Kopf und fast genauso breit ..
Die nächsten 5-12 Runden habe ich dann nach Gefühl gearbeitet und versucht, ansatzweise sowas wie eine Körperform hinzukriegen. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt habe ich dann beschlossen, die ganzen anderen bestellten Wollknäuel später zu Pompoms für ein Chuzzle-Mobile zu verarbeiten und niemals wieder ein Tier zu häkeln. Sämtliche Ambitionen, all die süßen Tierchen aus dem Internet nachzumachen sind verflogen. Vollständig.

Schritt 5: Körper an Kopf klöppeln
Mit viel Mühe und Not habe ich dann den Körper ausgestopft und an den Kopf genäht. Wobei “nähen” geschmeichelt ist. Ich habs irgendwie verbunden. Ich glaube, ich habe eine Hand zu wenig. Meine Tochter wird weniger als 5 Minuten brauchen, um ihn wieder abzureißen.
Das Ergebnis hat mit der Abbildung im Buch jetzt schon nichts mehr zu tun. Die Proportionen sind völlig falsch. Aber so schnell geb ich ja nicht auf …

Jetzt isses halb 5, und ich hab die Schnauze voll. Ich denke, ich werde die Katze (wenn es denn noch eine wird) noch zu Ende häkeln. Und ich hoffe sehr, daß ich das in den nächsten 1-2 Nächten schaffe. Und daß dann doch noch irgendwie .. vernünftig aussieht .. Beine und Arme halbwegs gleichlang werden und gerade an den Körper kommen und so .. wobei ich ja gestehen muss, daß das letzte Bild hier spontan gar nicht mal sooo schlecht aussieht. Glaubt mir - in echt isses ne mittlere Katastrophe. Mal sehen … vielleicht lass ich das mit der Häkelschrift sein und tüddel die Beine und Arme nach Gefühl zusammen.. und wenns doch alles nix wird .. najo .. wir haben ja auch ein Herz für behinderte Tiere .. ;)

Schalten Sie morgen wieder ein für “Dinge, die ich nicht kann, Folge 428: Häkeln, Part 2″.

2.
7.

Und immer wieder die Krankenkasse

geschrieben am Freitag, 2. Juli 2010 um 03:55 in Schlaflos

AAAAHHHHHH .. ich hab es getan .. ich habe tatsächlich die letzten 5 Stunden damit verbracht, meinen Antrag für die Künstlersozialkasse fertig zu machen :eek:
Und morgen oder übermorgen werde ich den auch tatsächlich abschicken. Je nachdem, wie schnell meine Krankenkasse die nötige Mitgliedsbescheinigung fertig hat ..
Und das heißt gleichzeitig, daß ich zusätzliche Kosten von .. öhmm .. über 300 Euro auf mich nehme. Und zwar nur, weil ich endlich meine Ruhe haben will ..
Ehrlich, die Sache mit meiner Krankenkasse raubt mir schon seit Monaten regelmäßig den Schlaf. Und nachdem jetzt vor kurzem mal wieder ein Brief eingetrudelt ist, bei dem ich WIEDER nicht begriffen habe, wieviel ich nun eigentlich verdienen darf, hab ich einfach die Schnauze voll. Ständig die Angst, ich könnte 5 Euro drüber liegen, daß ein Brief kommt, der mich zur Nachzahlung von xtausend Euro auffordert .. nee .. es geht einfach nicht mehr, das macht mich wahnsinnig.
Jetzt hoffe ich mal, daß die Künstlersozialkasse mich auch nimmt .. und sich idealerweise bis Mitte Oktober entscheidet. Dann könnte ich mir nämlich den Wiggel mit der freiwilligen Versicherung sparen. Drückt mal die Daumen …

Sooo .. und nun? Bin noch völlig schwurbelig im Kopf .. da kann ich nicht so einfach ins Bett gehen .. hmm .. vielleicht noch ne alte Folge Stargate gucken ..

29.
6.

Googeln verursacht Panikattacken

geschrieben am Dienstag, 29. Juni 2010 um 01:39 in Schlaflos

Argh .. schöne, neue Internetwelt .. in der man seine Symptome googeln und sich prima verrückt machen kann ..

Ich hab grad nochmal nach meinen dicken Beinen gesucht, die jetzt bei der Hitze doch recht nervig sind. Und worüber stolpere ich? Chronisches Nierenversagen .. und wie zu erwarten war, alle Symptome passen. Darüberhinaus ist die Diagnose für einen übergewichtigen Diabetiker mit Bluthochdruck auch ziemlich gut geeignet.

Klar .. dicke Beine, Magen-Darm-Beschwerden, herabgesetzte Belastbarkeit, Konzentrationsschwäche und co. können zig Ursachen haben. Besonders die letzten beiden sind bei mir ja nix Neues ;) .. aber trotzdem. Die Symptome deuten eigentlich sogar schon auf eine Harnvergiftung, also quasi “fast Endstadium” in. 10-Jahres-Überlebensrate stolze 55%. Und ich schieb Panik.

Jetzt nichtmal alleine wegen der Tatsache, daß die Nieren den Geist aufgeben. Ich hab auch keine Angst vor dem Tod. Ich hab Panik vor der BEHANDLUNG.
Die geht nämlich ans Eingemachte .. Abnehmen, Zucker einstellen, Rauchen aufhören, Blutdruck einstellen, kein Ibuprofen mehr (hab übrigens gerade ne - zum Glück recht milde - Zahnwurzelentzündung, die ich mit reichlich Ibuprofen bekämpfe..) .. ganz im Ernst: ich bin mit jedem einzelnen davon überfordert. Sonst hätte ich mit dem ein oder anderen Punkt schon längst angefangen. OK, gegen den Bluthochdruck kann ich vermutlich was machen. Und das Ibuprofen vielleicht durch 3fache Mengen Paracetamol ersetzen. Aber Rauchen aufhören? Zucker einstellen? Abnehmen? Keine Chance. Zumindest nicht zur Zeit, und wirklich ändern wird sich das die nächsten Monate/Jahre auch nicht.

.. und das Alles müsste natürlich von Ärzten überwacht werden. ÄRZTEN. Diese fiesen, meist weißgewandeten Leute, die ich nach Möglichkeit meide wie der Teufel das Weihwasser. Alleine beim Gedanken wird mir schon schlecht und ich könnte spontan losheulen.

OK. Angenommen, ich hab son Nierenversagen, angenommen, ich tu nix dagegen. Dann schlitter ich unweigerlich irgendwann in die Dialyse (wenn ich nicht vorher schon an nem Herzkasper o.ä. krepier). Super Aussichten. Wobei die Dialyse für Diabetiker ja nicht ungewöhnlich ist, was soviel heißt wie: Ich bin seit 20 Jahren irgendwie darauf vorbereitet. Wie auch auf Erblindung oder amputierte Füße.

Erschwerend kommt hinzu: Selbst wenn ich die ganzen Dinge schaffe, mein Blutzucker OK ist, mein Übergewicht nicht mehr so extrem, der Blutdruck runter, das Nikotin weg - und das Alles, ohne mich vor den nächsten Zug zu schmeißen, Wahrscheinlichkeit also unter 5% - das muss nicht automatisch heißen, daß meine Nieren dann wieder besser werden. Oder das Versagen gestoppt oder auch nur verlangsamt wird. Es erhöht die CHANCE. Genau. Ich geh durch die Hölle um am Ende zu hören, “Sorry, Frau R., hat doch nix gebracht.” .. oder auch “Prima, Frau R., damit haben wir 2 Jahre gewonnen!” - joah .. und ich gefühlte 20 verloren ..

Und wenn ich dann hier so sitze und drüber nachdenke .. dann drängt sich mir unweigerlich der Gedanke auf: Was soll der ganze Scheiß eigentlich noch? An meinem Leben wird sich nichts Großartiges mehr verändern. Ich werde niemals reich und schön sein, habe keine Karriere mehr vor mir, sowieso ständig irgendwelche Sorgen, und nicht im geringsten den Wunsch irgendwann alt und gebrechlich bei uns im Garten zu hocken.
Keine Sorge, ich bin nicht suizidal. Diese Option hat sich seit der Schwangerschaft einfach erledigt. Ich will meine Tochter aufwachsen sehen. Bis dahin möchte ich schon noch durchhalten.

Ich möchte einfach nur .. in der Gegenwart leben. Das Hier und Jetzt “genießen”, soweit ich kann. Jeden Tag so gestalten, daß ich nicht durchdrehe, sondern einfach .. da bin. Für meine Tochter da bin. Und solche Tage beinhalten nunmal keine Arztbesuche, keine Entzugserscheinungen, keine Schlechte-Laune-Diät, keine Blutzuckerwerte, die mich für Stunden aufregen .. ich bin mit Aufstehen, ums Kind kümmern, Küche putzen, Kochen und Arbeiten völlig ausgelastet. Teilweise schon überlastet. Mehr ist einfach nicht drin.

Klar, ich kenne die Kommentare: “Du musst an Dein Kind denken! Wenn Du jetzt nichts machst, bist Du in ein paar Jahren nicht mehr da! Und wenn Du erst zur Dialyse musst, biste mehrmals die Woche für Stunden weg!”
Ähm. Ja. Stimmt. Aber ob ihr’s glaubt oder nicht - ich denke bei meiner “Gegenwarts-Strategie” auch und ganz besonders an meine Tochter. Wisst Ihr, wie ich bei ner Diät drauf bin? Welchen Stress ein Nikotin-Entzug bei mir auslöst? Wie stark die stundenlangen Depressionen werden können, wenn ich nur einen schlechten Blutzuckerwert in mein Heft schreiben muss? Welche Panikattacken mich schon Tage vor einem Arztbesuch quälen?
Mal ganz im Ernst - ich kann in ein paar Jahren so oder so tot sein. Auch die gesündesten Menschen werden vom Auto überfahren, kriegen Krebs oder fallen die Treppe runter. Und was hat meine Tochter dann von mir gehabt? Eine zeternde, meckernde, verbitterte, depressive, panische Mutter. Und das im Klein- und Grundschulkind-Alter. Na danke. Das bringts.
Wie, die ganzen Sachen dauern ja nicht ewig?
Ha. Eine vernünftige Diät bei meinem Gewicht geht über Jahre. Es ist eigentlich eine Ernährungsumstellung für immer. Und nein, ich werd immer noch nicht von Gemüse satt und kriege Glücksgefühle, wenn ich Pommes esse. Respektive schlechte Laune, wenn ich keine essen darf. Und das wird sich nicht ändern.
Den Blutzucker “glatt zu halten” ist ebenfalls eine Lebensaufgabe.
Meine Ärztephobie ist mit Therapien nicht mehr zu bekämpfen. Im Ernst, wenn die Konfrontationstherapie was bringen würde, hätte ich es schon längst gemerkt.
Einzig der Rauchstopp ist irgendwann OK. Wobei bei meinem Krankheitsbild die Suchtgefahr erhöht ist, so daß die Wahrscheinlichkeit groß ist, daß ich auf Alternativen ausweiche. Nee, nicht saufen. Essen .. gut möglich. Beißt sich aber mit der Diät. Dann halt wieder schneiden. Oder so.

Und die Lösung? Hm. Weiß nicht. Happy-Pills? Die Dinger, die man hier kaum verschrieben kriegt? Die, die auch schön die Leistungsfähigkeit erhöhen, damit ich das Alles überhaupt schaffen kann (und die wahrscheinlich die Niere schädigen, haha)? Für die man erstmal nen Therapieplatz braucht? Den man bei einem guten Therapeuten haben will, der stundenlanges Bahnfahren erforderlich macht? Kann ich als Mutter eines Kleinkindes überhaupt in Therapie gehen, oder steht dann das Jugendamt vor der Tür?

Ach, ich weiß doch auch nicht. Ich will nicht weiter drüber nachdenken, das zieht mich Alles zu weit runter. Ich arbeite jetzt noch ne Runde und guck dann ne DVD. Dann geh ich ins Bett und träume davon, noch 20 Jahre halbwegs schmerzfrei durchzuhalten und dann ohne viel Quälerei einzuschlafen.

Nachtrag von .. tagsüber:
Joah .. so bei Lichte betrachtet .. ist das Alles wohl nicht so dramatisch wie es sich letzte Nacht angefühlt hat. Ich mein, nur weil ein paar ergoogelte Symptome passen, muss man ja nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen^^ .. dennoch habe ich lebensrettende Sofortmaßnahmen eingeleitet: Ich versuche, fett- und salzärmer zu kochen. Das sollte keinen großen Aufwand bedeuten und mich dementsprechend psychisch nicht zu sehr belasten. Erste Amtshandlung: Brot ohne Butter, Fleisch ohne Fett anbraten und kein Salz ins Kochwasser für den Reis. Yeah. Jetzt werd ich kerngesund 100 Jahre alt *lol*

10.
6.

Haben!

geschrieben am Donnerstag, 10. Juni 2010 um 23:40 in Schlaflos

*quiieeetsch* .. isse nich süß? .. erinnert mich auch son bissl an die Apfel-Wurm-Spardose, die ich als Kind mal hatte, also sogar Doppel-Habenwill-Faktor :D

.. nur .. wer kauft mir die jetzt? .. kostet auch nur 21$ plus 6$ Versandkosten ;) .. und zwar da: .:Klick mich:.

Nachtrag vom 6.7.:
GEKAUFT! :D

10.
5.

Doras Backpack-Rucksack

geschrieben am Montag, 10. Mai 2010 um 01:15 in Schlaflos

Seit ein paar Tagen hatte ich mir in den Kopf gesetzt, meiner Tochter eine Freude zu machen und ihr einen eigenen, kleinen “Backpack-Rucksack” zu nähen. Das ist der lila Rucksack, den Dora the Explorer immer mit sich rumschleppt und eigentlich nur auf den Namen “Backpack” hört - aber weil er ständig “Backpack - Rucksack, Rucksack - Backpack” singt, um Kleinkindern englisch beizubringen, hat er für meine Tochter halt einen Doppelnamen ;)
Also habe ich am Samstag 2 lila Kissen zu einsfuffzig gekauft, und dann in der Nacht von Samstag auf Sonntag geschlagene 7 Stunden am Stück gewerkelt ..

Doras BackpackUnd sooo schlecht isses gar nicht mal geworden, obwohl Nähen mit der Maschine ja nicht meine große Stärke ist. Ist schon erstaunlich, welche Fehlertoleranz so eine Form aufweist - ich kann nämlich nichtmal gerade Nähte nähen, geschweige denn Kurven .. Letztere sind bei mir immer “Ein (!) Stich, Füßchen hochheben, leicht drehen, Füßchen wieder runter, ein Stich ..”. Japp, selbst meine Schwester würde mich auslachen^^
Dennoch hatte das Ergebnis am Ende sowas wie eine Rucksack-Form. OK, nicht ganz so, wie ich es im Schnittmuster geplant hatte, aber hey, wat solls. Reingucken darf man übrigens auch nicht - das Ding fasert und fusselt wie bekloppt, weil ich noch nie Stoffe versäubern konnte .. ja, noch weniger als gerade Nähte und Kurven ;) .. Ich erwisch die Kante einfach nie. Also hab ich es gleich gelassen .. ich hab erst nach der Hälfte gemerkt, wie stark der Stoff ausfranst, und da wollte ich nicht nochmal anfangen..

Bei Augen und Mund wollte ich es mir eigentlich leichter machen und die vorhandene T-Shirt-Transferfolie verwenden .. dummerweise ist die wohl nicht unbegrenzt haltbar (liegt schon ein paar Jahre hier rum) und ließ sich nicht dazu bewegen, sich von ihrer Schutzfolie zu trennen. Zum Glück hatte ich noch einen Rest schwarzen Filz und ein Mini-Stück weissen Fleece - und nach ner Stunde suchen hab ich dann sogar noch ein bisschen roten Samtstoff gefunden .. in der Spiele-Kiste, ein Umhang von ner alten Micky-Maus .. muss ja keiner wissen *g* .. Das hab ich dann einfach per Hand draufgenäht ..

Joah .. die Freude meiner Tochter war dann nicht ganz so offensichtlich … sowas darf man aber auch nicht erwarten, wenn man für ein Kind etwas bastelt. Selbst die wenigsten Erwachsenen wissen Bastelaufwand für ein Geschenk wirklich zu schätzen… Es muss mir reichen, daß sie mit einem Lächeln “Backpack-Rucksack! Mayas! Mama gekauft!” gesagt hat - um sich dann ne Stunde der kleinen “Map - Karte” zu widmen, die ich am Schluss noch in 2 Minuten ausgedruckt hatte :roll:
Ejal, sie ist ja dann den ganzen Tag damit rumgerannt. Und ich hatte ja immerhin den ergotherapeutischen Basteleffekt ;) Jut, in der recht schlimmen, depressiven Phase, die mich die letzten paar Wochen verfolgt hatte, hätte ich auch nicht basteln können .. aber seit 3 oder 4 Tagen gehts mir zum Glück wieder spürbar besser. Es gibt zwar keinen wirklichen Grund, warum es gefühlsmäßig gerade ein bissl aufwärts geht, aber ich werde mich nicht beschweren^^

.. aber therapeutischer Zweck hin oder her - wenn der Rucksack kaputt geht, mach ich bestimmt keinen zweiten, sondern kaufe einfach .:diesen hier:. ;)

11.
4.

Schlaflos

geschrieben am Sonntag, 11. April 2010 um 06:10 in Schlaflos

*schaufuhr* .. schon wieder fast 6 .. *seufz* .. irgendwie will das mit dem Schlafen in den letzten Tagen (oder sinds schon Wochen?) einfach nicht klappen. Neuerdings überollen mich spät nachts Sorgen und Ängste .. und auch wieder Trauer. Und weil ich das weiß, geh ich eigentlich schon so spät wie möglich ins Bett, damit ich auch müde genug bin. Klappt aber nicht.
Heute wars zum Beispiel die Erinnerung an .. öhmm .. vorgestern oder so, als ich mit meiner Tochter im Garten saß .. und sie die Gießkanne entdeckt hatte und freudestrahlend rief: “Gießkanne! Omma Gießkanne! Omma Wasser rein tut!” .. Ja, Schatz, da hat die Omma immer Wasser reingetan… jetzt nicht mehr ..
Es tut zwischendurch immer noch so fürchterlich weh. Ist ja auch nicht ungewöhnlich, es überrascht mich auch nicht. Es ist nur schwierig .. ein Gedanke führt zum anderen .. wie sehr meine Mama sich zB gefreut hätte, Maya beim Sprechen lernen zu erleben. Im Hospiz hab ich ja öfter gehört “Seien Sie froh, daß sie sie überhaupt noch kennen gelernt hat!” .. ja, schon .. aber wir haben oft über die tolle Kindergarten- und Grundschulzeit gesprochen, die noch auf uns zukommt .. und die sieht sie nun nicht mehr (und wenn jetzt einer sagt, von irgendwo wird sie das schon noch sehen, sie wacht über Euch, bla: Schnauze halten, Gehirn kaufen und der Realität ins Auge sehen).
Ich habe das Gefühl, mein Leben wäre viel leichter, wenn sie noch da wäre. Auch wenn das vermutlich größtenteils Mumpitz ist .. mein Leben war nie leicht, auch vorher nicht .. aber trotzdem .. wenn ich mich - wie im Moment - irgendwie generell mit Allem überfordert fühle, denk ich sowas halt. Aber da müsste ich mich selbst irgendwie rausziehen, solche was-wäre-wenn-Szenarios helfen da ja auch nicht. Ich weiß nur nicht wie es anders geht. Ich würd z.B. zur Zeit am liebsten meine Arbeit hinschmeißen. Sie stresst mich, sie tut mir nicht gut. Blöd nur, daß ohne sie das Geld nicht reicht. Andere Geldquellen gibts auch nicht. So lange ich nicht im Lotto gewinne - das ich aus Geldmangel nichtmal spiele :roll: - wird sich daran auch nichts ändern. Also durchziehen. Weitermachen. Versuchen, die Welt drumherum nicht aus den Fugen geraten zu lassen. Seelische Defizite durch Essen ausgleichen. Irgendwie wirds schon gehen.

Mäh. Wird Zeit, daß diese Phase vorbei geht, ich geh mir langsam echt selbst auf den Sack. Immer dieselbe Leier. Ich geh jetzt wieder ins Bett. Mal wieder versuchen, neue Träume zu träumen. In die alten war meine Mutter ja immer verwickelt. Ihr wisst schon, diese Lottogewinn-Superstar-bla-Träume. Zu allen gehörte dazu, daß ich mit meiner Mama die Freude teilen konnte. Da ist nun auch eine Lücke. Ich fürchte, die wird sich auch nicht füllen lassen.

20.
3.

Wir hams ja

geschrieben am Samstag, 20. März 2010 um 00:47 in Schlaflos

*seufz* .. ich hab mich gerade per ELSTER durch unsere Einkommensteuererklärung gequält .. und die Vorab-Berechnung hat ergeben, daß ich mit einer Nachzahlung von ca. 520 Euro rechnen muss :(
Und dieses Jahr müsste das stimmen - im letzten Jahr hatte ich Vorauszahlungen vom Vorjahr nicht berücksichtigt, und mich deshalb zu unrecht auf eine etwas höhere Summe eingestellt. Diesmal gab es keine solchen Vorauszahlungen ..
Und warum wieder mal ne Nachzahlung .. tja .. mein Mann hat etwas weniger verdient, daher wurde weniger Lohnsteuer einbehalten .. ich hab etwas mehr verdient, das ja noch nicht versteuert ist .. die genannten Vorauszahlungen fehlten, weil wir im letzten Jahr ja fast nix nachzahlen mussten .. da ergibt sich sowas ..
.. also mal eben 520 Euro berappen. Wie gesagt, wir hams ja. Und spätestens im Juni kommen dann nochmal 260 Ocken dazu. Warum? Weil bei solchen Nachzahlungen dann wieder 3-monatige Vorauszahlungen für die nächste Steuererklärung fällig werden. Und bis der Steuerbescheid da ist, ist das erste halbe Jahr schon um, also zahlt man 2 Viertel-Raten kurzerhand auf einmal :roll: .. Nungut, dafür muss ich nächstes Jahr nix nachzahlen, aber die Raten muss man ja auch erstmal haben ..

Aber eigentlich kann ich mich nicht beschweren .. wenn ich es richtig sehe, haben wir gerade mal einen Steuersatz von knapp 8%. Wobei ich überlege, warum das so ist - mir schwirrt immer nur der Eingangssteuersatz von 15% durch den Kopf. Oder ist das der Prozentbetrag, der im Prinzip nach dem Freibetrag von .. öhmm .. ca. 8000 Euro pro Nase fällig wird? Dann käms nämlich ungefähr hin .. die ca. 2000 Euro Steuerschuld sind vom Gesamteinkommen zwar nur die 8%, aber vom Einkommen ÜBER dem Freibetrag dann doch 22%. Hm. Aber warum erzähle ich Euch hier irgendwas von Prozentrechnung .. als obs irgendeinen interessieren würde .. ;)

OK, dann geh ich mal an die Arbeit .. ich muss ja die 780 Euro irgendwie ranschaffen .. die dann wieder irgendwann versteu .. ach, lassen wir das.

Miezes Welt läuft stressfrei mit WordPress | WPD | Beiträge (RSS) | Valid XHTML 1.0