Manchmal (OK, eigentlich ziemlich oft *g*) muss ich Dinge beobachten, die ich ziemlich merkwürdig finde. Und das geschieht häufig beim Fernsehen…
Gestern Abend habe ich mit meinem Mann wie immer Stargate geschaut. Nette Folge, doch doch. Aber dort ist etwas passiert, was mir schon in vielen Filmen und Serien aufgefallen ist:
Die Situation:
Typ A ist sich nicht sicher, ob Typ B vielleicht ein Alien ist, der seine Gestalt ändern kann. Zum Glück haben diese Aliens blaues Blut, wir Menschen aber bekannterweise rotes - also folgt unweigerlich der (*damdadadaaaaa*) Blutbeweis!
Typ B zückt also sein Messer und zieht es einmal über die Handfläche… puh, Glück gehabt, eindeutig rot, also kein Alien. Heureka.
Merkt Ihr was?
Er zieht das Messer über die Handfläche. Öhhmmm … wie BLÖD ist das denn? Hey, er hätte sich irgendwo in den Arm schneiden können, oder auch ins Ohrläppchen pieken - immerhin ist das Blut ja überall rot, und allzu viel braucht man ja nicht, um die Farbe zu erkennen…
Nein. Er wählt den äußerst stumpfsinnigen Schnitt in der Hand. Locker 6 Zentimeter lang und schön tief. Das tat bestimmt übel weh. Und er wird es in den nächsten Wochen noch bereuen, schließlich nutzt man seine Hand ja für eine Reihe der unterschiedlichsten Tätigkeiten.
Aber so ist es fast immer … sobald es in irgendeinem Film zu einem (*damdadadaaaaa*) Blutbeweis kommt, schnippelt sich der Held zu 99% dämlicherweise quer durch die Pfote. Warum? .. Nur die Harten komm’ in Garten, schätz ich. Es soll halt “cool” sein. Und in Filmuniversen, in denen der Protagonist trotz Trümmerbruch des Schienbeines und Schulterdurchschuss locker in der nächsten Szene ein Klavier in den 8ten Stock schleppen kann, ist es wohl auch nicht zu weit hergeholt. Hey, mit “Adrenalinschub” kann man ja eine Menge wegerklären ![]()



