Och Leute. Es fing doch eigentlich so schön an ..
Für den 18.3. ist bei mir ja mal wieder eine Zahnbehandlung in Vollnarkose geplant. Der Zahnarzt meinte, es könnte Schwierigkeiten bei der Kostenübernahme für die Anästhesie durch die Krankenkasse geben, und ich solle dort mal anfragen.
Joah. Also habe ich heute allen Mut zusammen genommen und dort angerufen. Und siehe da - üüüüberhaupt kein Problem, Frau R., so lange der Arzt sagt, daß die Narkose zB wegen einer Phobie nötig ist, kann er das ganz normal über die Karte abrechnen.
Schön, dachte ich, und rief die Zahnarzt-Praxis an, um die guten Neuigkeiten direkt weiterzuleiten. Aha, OK, Frau R., dann ist ja alles klar - aber rufen Sie zur Sicherheit noch die Anästhesistin an.
Gesagt, getan. Und da sah die Sache dann plötzlich anders aus 
Zunächst mal akzeptiert die Anästhesistin (bzw. ihr Chef) keine Phobie als Indikation zur Vollnarkose - angeblich wäre “von den Politikern” gesagt worden, daß eine Ausnahme-Indikation nur dann gegeben ist, wenn die Lokal-Anästhesie nicht wirkt, wie zB bei einem Abzess (wobei die Lokal-Anästhesie bei mir ja so rein theoretisch auch nicht wirkt - weil der Arzt gar nicht so weit kommt, sie zu verabreichen *lol*).
Und selbst wenn die Krankenkasse die Kosten trotzdem übernimmt, würde sie nur Geld für eine halbe Stunde bekommen. Das ist so ein fester Punktesatz, und das könne man nicht ändern. Also müsste ich dann die Zeit, die über die halbe Stunde hinaus geht, selbst bezahlen.
Grmph. Jedes Mal das gleiche Theater. Naja, die Anästhesistin will jetzt beim Zahnarzt anrufen und das weitere Vorgehen besprechen. Vermutlich läuft es auf einen Kostenvoranschlag hinaus, den ich dann bei der Krankenkasse einreichen muss. Obwohl die klipp und klar gesagt haben, daß die von mir gar nix haben wollen 
Aber nützt ja nix. Im Moment sieht es bei uns einfach finanziell zu knapp aus, als daß ich ohne Kampf einfach sagen könnte “dann zahl ich das halt selbst” *seufz*